Es ist so berechnend, wenn der Liebste genau am Tag der Liebe, dem sogenannten Valentinstag, mit ein paar überteuerten Blumen vor einem steht. Etwas einfallslos, empfinde ich das und es ist mir lieber der Blumenladen wird an einem der anderen 364 Tage betreten. Mein Gesichtsausdruck mag ich nicht sehen, wenn abends die ganze Wohnung mit Herzchen dekoriert ist und sogar das Essen in Herzform aufgetischt wird. Ich würde wahrscheinlich ein Lachflash bekommen.
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Samstag, 11. November 2017
VDP.AUKTION.RÉSERVE - Vom Fass zu Facebook
Vor über 200 Jahren ließ der Herzog von Nassau im Kloster Eberbach die ersten Fässer versteigern, es sollten damit neue Absatzwege erschlossen werden.
Heute im Jahr 2017 sitzen Journalisten, Winzer und Weinfachleute im historischen Eberbacher Mönchsreketorium und lauschen dem Vorsitzendem des VDP.Rheingau Wilhelm Weil seinen Worten. Es gibt einiges zu berichten, denn man hat sich Gedanken über die Weinversteigerung gemacht. In wenigen Worten gesagt will man die Tradition in die Neuzeit katapultieren.
Heute im Jahr 2017 sitzen Journalisten, Winzer und Weinfachleute im historischen Eberbacher Mönchsreketorium und lauschen dem Vorsitzendem des VDP.Rheingau Wilhelm Weil seinen Worten. Es gibt einiges zu berichten, denn man hat sich Gedanken über die Weinversteigerung gemacht. In wenigen Worten gesagt will man die Tradition in die Neuzeit katapultieren.
Freitag, 29. September 2017
[WERBUNG] Langsam geschmortes Flap Meat Steak mit Steinpilzen an Kürbispüree
Da liegt es vor mir. Ein ca. 600g schweres, grobfaseriges und stark marmoriertes Steak Cut.
Importiert von dem Creekstone Farm in USA. Diese Farm hat sich auf die Aufzucht reinrassiger Black Angus Rinder konzentriert. Es verfügt über einen zweifelsfreien genetischen Herkunftsnachweis und achtet auf artgerechte Tierhaltung ohne Wachstumshormonen und Antibiotika zu verwenden. Man munkelt es handelt sich bei dem Black Angus Prime Beef der Creekstone Farm um das Beste, was man auf dem Weltmarkt bekommen kann. Unterstrichen wird dies mit der höchsten Qualitätsstufe Prime Beef. Die Rinder werden an den letzten 140 Tage mit Mais zu gefüttert, um so die charakteristische Marmorierung zu verstärken. Ein ausgezeichneter und intensiver Geschmack, butterzart und fein marmoriert, es verspricht ein Hochgenuss zu werden.
Montag, 18. September 2017
SOCIAL Media bekommt eine neue Bedeutung - 35.000 € Spende durch die Hauptsache Wein Gruppe auf Facebook! Die 130. Prädikatsweinversteigerung in Trier voller Emotionen
Ich könnte jetzt über die 130. Prädikatsweinversteigerung Grosser Ring VDP.Mosel-Saar-Ruwer in Trier berichten, über den erzielten neuen Weltrekord für ein Kabinett des Weingutes Egon Müller-Scharzhof 180€ zuzüglich Steuer und Gebühren ausgeben zu müssen, oder die ersteigerten 12.000 Flaschen, die erreichte Gesamtsumme von über 1,23 Millionen Euro oder eben, wie viele Journalisten und Blogger es tun, einfach nur über die Anwesenheit von Günter Jauch. Mache ich aber nicht!
Freitag, 8. September 2017
Wein kann mehr! Die beste Aktion des Jahres! #krebsisteinarschloch
WIR holen uns die Benefizkiste in Trier! Yeah!!!!
Okay, vielleicht sollte ich von vorne beginnen, wobei die Geschichte schnell erzählt ist.
Freitag, 23. Juni 2017
Mythos Mosel 2017 - eine Pilgerfahrt 25 Stationen 100 Weingüter
Aus einer Weinlaune raus organisieren seit 2014 insgesamt 13 Winzer rund um Mosel und Saar "Mythos Mosel. Eine Riesling Reise" mit dem Ziel die Region und die Weine auch für die junge Bevölkerung attraktiv zu machen. Es sind die Moseljüngern. Sie verstehen ihr Handwerk nicht nur in den Steillagen und in ihrem Weinkeller, sondern beweisen bei einigen Partys ihr Können, immer kreativ und modern jedoch nie die Tradition aus den Augen verlierend. Es ist die Mischung, die zum Erfolg führt.
Mittwoch, 10. Mai 2017
[WERBUNG] Feine Edelbitter-Schokolade - mein Glücklichmacher!
Als Genussmensch braucht man kulinarische Glücklichmacher. Dazu gehört bei mir definitiv die Schokolade. Gerne mit einem höheren Kakaoanteil, denn im Kakao versteckt sich der Wirkstoff Tryptophan, was in unserem Körper in Serotonin - der Glücklichmacher - umgewandelt wird. Also naiv gedacht, ein höherer Kakaoanteil steigert die Anzahl der schönen Glücksmomente. Einfach, oder?
Auf dem Wohnzimmertisch liegt eine Tafel LINDT EXCELLENCE 78%. Eine Edelbitter-Schokolade, die ein kakaointensives Geschmackserlebnis verspricht. Ich breche mir ein Stück ab und lasse es im Mund ganz langsam zergehen. Ein kräftiger, herber, wohltuender Geschmack verbreitet sich. Köstlich, aber ich will mehr.
Hierzulande sind viele noch etwas zögerlich, was die Kombination Schokolade und Wein betrifft. Dabei ist es ein perfektes Foodpairing. Diese Schokolade ist kaum süß und es schreit förmlich nach einem körperreichen, süßen Wein. Mir kommt in den Sinn, einen Süßwein mit einer ausgeprägten Fruchtnote nach Aprikose, Pfirsich, Quitte und Ananas und mit einer schönen ausgespielten Säure, die Frische und ein Verlangen nach mehr fordert, mit der Schokolade zu probieren.
Ich öffne die leicht gekühlte Flasche 2015 STRAW WINE - MULLINEUX & LEEU FAMILY WINES - SWARTLAND, SÜDAFRIKA. Ein Strohwein aus 100% Chenin Blanc Trauben, gewachsen auf Reben, die auf Schiefer- und Granitböden stehen. Die spätgelesenen Trauben werden auf Strohmatten getrocknet, dadurch erhöht sich der Zuckergehalt. Nach der Vinifikation hat dieser Wein eine kräftige, dunkelgelbe Farbe, eine dickflüssige Konsistenz mit Aromen nach Honig und getrockneten Früchte.
Ich öffne die leicht gekühlte Flasche 2015 STRAW WINE - MULLINEUX & LEEU FAMILY WINES - SWARTLAND, SÜDAFRIKA. Ein Strohwein aus 100% Chenin Blanc Trauben, gewachsen auf Reben, die auf Schiefer- und Granitböden stehen. Die spätgelesenen Trauben werden auf Strohmatten getrocknet, dadurch erhöht sich der Zuckergehalt. Nach der Vinifikation hat dieser Wein eine kräftige, dunkelgelbe Farbe, eine dickflüssige Konsistenz mit Aromen nach Honig und getrockneten Früchte.
Ich nehme erneut ein Schokoladenstück der Tafel LINDT EXCELLENCE 78% in den Mund und lasse es erneut schmelzen. Gerade durch die extra dünne Tafelform geht das sehr gut und es entfaltet sich der Geschmack langanhaltend im gesamten Mund. Ich nehme einen Schluck des Strohweins und lasse es zu, sich der Schokolade zu nähern, ja eigentlich sogar bis zur Vermählung. Und da ist es - mein persönlicher Glücksmoment!
Eine große Vielfalt wird vom Schweizer Unternehmen LINDT angeboten und ganz neu nun die LINDT EXCELLENCE 78%, die mich pur und in Kombination mit Wein sehr begeistert hat.
Welche Schokolade mögt Ihr?
Bis bald!
Silvia
VOLLE LOTTE
Dieser Beitrag enthält Werbung und entstand in Zusammenarbeit mit Lindt & Sprüngli.
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Freitag, 6. Januar 2017
Pfui, schmeckt das grauslich! - der "neue" Trend NATURWEINE
Optisch ganz anders. Geschmacklich ganz anders. Was ist das für ein Zeug, das in vielen Weinbars, Restaurants, etc. immer mehr erscheint und in manchen Städten neue Weinhandlungen und -bars, sowie Messen entstehen lassen?
NATURWEIN – gesetzlich ist es nicht fest geschrieben und so wird der Begriff unterschiedlich aufgefasst. Es fallen die Worte Natural wine, Vin naturel, Vini veri, unaffected wine, Artisan wine, Naked wine, Amphorenwein, Vin vivant, Naturreiner Wein, Vin pur,… Auffallend oft wird NATUR, PUR oder NACKHEIT dafür verwendet. Alles was man über die Vinifizierung gelernt hat, tritt in den Hintergrund. Trauben aus ökologischen, meist biodynamisch Weinbau, manuelle Ernte, nur natürliche Hefe, keine Bakterien, kein Zucker, keine Enzyme, keine Schönung, minimale Schwefelgabe und Ausbau in Ton, Holz oder Beton. Naturwein hat seine eigene Regeln, fast zu Vergleichen mit antiautoritärer Erziehung bei Kindern – alles ohne Grenzen.
Wer jetzt denkt, was ist das für ein neumodisches Zeug, der irrt sich. Bereits im Reichsweingesetz vom 24. Mai 1901 steht: Naturwein ist der vergorene Saft der Weintraube ohne irgendwelchen Zusatz, also auch ohne Zucker- oder Zuckerwasserzusatz.
Zusammengefasst auf fünf Stufen ist der Naturwein nicht chaptalisiert (dem Most wird vor der Gärung Zucker zugegeben, damit der Alkoholgehalt im Wein später steigt), wird spontan vergoren, wird nicht geschönt, wird nicht filtriert und ist nicht geschwefelt.
Naturweine sind zickig und schwanken, sind trüb, sie oxidieren und färben sich nach der Flaschenöffnung, verfügen über einen höheren Depot und das 1. Glas sieht nie wie das letzte aus. Das verwirrt etwas den Konsument und wird gerne als fehlerhaft eingestuft. Nur wer definiert was ein Fehler ist?
Oh eins hätte ich ja fast vergessen. ORANGE - die neue Weinfarbe, neben Rot, Weiß und Rosé.
Kurz gesagt ist es ein maischevergorener Weißwein, der dadurch eine kräftigere Farbe und ein höheren Adstringenz ("pelziger" Geschmack im Mund) erhält. Schwefel kommt hier kaum zum Einsatz und der Ausbau findet in Betoneier, Holzfässer oder in Amphoren statt.
Bei einer Masterclass des Berufsverbandes SOMMELIER-UNION mit Naturwein- und Terroirexperte Götz Drewitz und den Weinen von Vinaturel konnten wir uns auf das spannende Thema einlassen. In fachmännischer Runde wurden die unterschiedlichen Weinen verkostet und besprochen. Gerade das Foodpairing mit diesen Weinen empfindet man oft als nicht lösbare Aufgabe, umso mehr überraschter waren wir, wie gut es doch funktionieren kann, tja wenn, man sich eben darauf einlässt.
Über den Beruf Sommelier und SOMMELIER-UNION erschienen hier bereits diverse Berichte, dennoch gibt es ein paar Neuigkeiten zum 40jährigen Bestehen. Nicht nur die Website wurde frisch angestrichen, sondern man hat sich auch Gedanken über die Mitgliedschaft gemacht. Bei der letzten Jahresversammlung wurde beschlossen, das nicht nur jede/r Sommelier/Sommelière ordentliches Mitglied werden kann, sondern auch alle Personen aus den Bereichen der Gastronomie, Hotellerie, Wein- und Getränkehandel sowie Weinerzeuger. Großer Vorteil der Mitgliedschaft ist sicherlich das Netzwerken, aber auch die Möglichkeit der Teilnahme von diversen Weinreisen und –veranstaltungen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene, man kann sich für das angebotene Förderprogramm SOMMELIER COLLEGE qualifizieren oder das International A.S.I. Sommelier Diploma erlangen.
Und dann ist da noch die SOMMERLIER Trophy alle zwei Jahren. Bei diesem Wettbewerb kann der Titel „Bester Sommelier Deutschlands“ erworben werden. Im Jahr 2015 war ich an diesem, für mich unvergesslichen, Abend dabei und konnte mir ein Bild machen, welche hohen Ansprüche ein Sommelier erfüllen muss. Im November dieses Jahres findet die nächste Trophy statt und ich hoffe mit den Kandidaten mit fiebern zu können.
Bis bald!
NATURWEIN – gesetzlich ist es nicht fest geschrieben und so wird der Begriff unterschiedlich aufgefasst. Es fallen die Worte Natural wine, Vin naturel, Vini veri, unaffected wine, Artisan wine, Naked wine, Amphorenwein, Vin vivant, Naturreiner Wein, Vin pur,… Auffallend oft wird NATUR, PUR oder NACKHEIT dafür verwendet. Alles was man über die Vinifizierung gelernt hat, tritt in den Hintergrund. Trauben aus ökologischen, meist biodynamisch Weinbau, manuelle Ernte, nur natürliche Hefe, keine Bakterien, kein Zucker, keine Enzyme, keine Schönung, minimale Schwefelgabe und Ausbau in Ton, Holz oder Beton. Naturwein hat seine eigene Regeln, fast zu Vergleichen mit antiautoritärer Erziehung bei Kindern – alles ohne Grenzen.
Wer jetzt denkt, was ist das für ein neumodisches Zeug, der irrt sich. Bereits im Reichsweingesetz vom 24. Mai 1901 steht: Naturwein ist der vergorene Saft der Weintraube ohne irgendwelchen Zusatz, also auch ohne Zucker- oder Zuckerwasserzusatz.
Zusammengefasst auf fünf Stufen ist der Naturwein nicht chaptalisiert (dem Most wird vor der Gärung Zucker zugegeben, damit der Alkoholgehalt im Wein später steigt), wird spontan vergoren, wird nicht geschönt, wird nicht filtriert und ist nicht geschwefelt.
Naturweine sind zickig und schwanken, sind trüb, sie oxidieren und färben sich nach der Flaschenöffnung, verfügen über einen höheren Depot und das 1. Glas sieht nie wie das letzte aus. Das verwirrt etwas den Konsument und wird gerne als fehlerhaft eingestuft. Nur wer definiert was ein Fehler ist?
Oh eins hätte ich ja fast vergessen. ORANGE - die neue Weinfarbe, neben Rot, Weiß und Rosé.
Kurz gesagt ist es ein maischevergorener Weißwein, der dadurch eine kräftigere Farbe und ein höheren Adstringenz ("pelziger" Geschmack im Mund) erhält. Schwefel kommt hier kaum zum Einsatz und der Ausbau findet in Betoneier, Holzfässer oder in Amphoren statt.
Über den Beruf Sommelier und SOMMELIER-UNION erschienen hier bereits diverse Berichte, dennoch gibt es ein paar Neuigkeiten zum 40jährigen Bestehen. Nicht nur die Website wurde frisch angestrichen, sondern man hat sich auch Gedanken über die Mitgliedschaft gemacht. Bei der letzten Jahresversammlung wurde beschlossen, das nicht nur jede/r Sommelier/Sommelière ordentliches Mitglied werden kann, sondern auch alle Personen aus den Bereichen der Gastronomie, Hotellerie, Wein- und Getränkehandel sowie Weinerzeuger. Großer Vorteil der Mitgliedschaft ist sicherlich das Netzwerken, aber auch die Möglichkeit der Teilnahme von diversen Weinreisen und –veranstaltungen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene, man kann sich für das angebotene Förderprogramm SOMMELIER COLLEGE qualifizieren oder das International A.S.I. Sommelier Diploma erlangen.
Und dann ist da noch die SOMMERLIER Trophy alle zwei Jahren. Bei diesem Wettbewerb kann der Titel „Bester Sommelier Deutschlands“ erworben werden. Im Jahr 2015 war ich an diesem, für mich unvergesslichen, Abend dabei und konnte mir ein Bild machen, welche hohen Ansprüche ein Sommelier erfüllen muss. Im November dieses Jahres findet die nächste Trophy statt und ich hoffe mit den Kandidaten mit fiebern zu können.
Bis bald!
Silvia
VOLLE LOTTE
Freitag, 2. Dezember 2016
[WERBUNG] Rindsbouillon mit Wirsing an Speckknödeln
Guten Tag,
kennt Ihr mich noch? Es ist bereits Dezember und ich blicke auf einen sehr stressigen Monat zurück. Vielen von Euch sind schon in Weihnachtsstimmung, haben die ersten Keksdosen leer gefuttert und vergnügen sich mit einem heißen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt.
Hier so: leere Keksdosen, gerade mal ein Adventskranz für die Weihnachtsstimmung und an Weihnachtsmarktbesuch ist gerade gar nicht zu denken. Ich gebe die Hoffnung aber nicht auf, ich denke in ca. 2 Wochen kann ich durchatmen und mich komplett auf die besinnliche Zeit freuen. Nur eins wird es dieses Jahr aus Zeitgründen definitiv nicht geben: Weihnachtsplätzchen. Solltet Ihr aber noch auf der Suche sein, dann empfehle ich meine große Auswahl aus den letzten Jahren: Weihnachtsplätzchen, Linzertorte und Bûche de Noël.
Einer der vielen Gründen meines notorischen Zeitmangels war der runde Geburtstag meines Mannes. Dazu haben wir Freunde zu einem 3-Gänge Menü eingeladen. Zur Vorspeise servierte ich diese winterliche, kräftige Rindsbouillon mit Wirsing, Lauch, Möhren und Speckknödeln. Für die kalte Jahreszeit genau das Richtige und ja, es ist so einfach die Rindsbouillon selber zu kochen. Dies kann gerne ein paar Tage früher aufgesetzt werden, da es portionsweise eingefroren werden kann.
Meine Weinempfehlung:
Swartland, Südafrika
Die Rebsorten Shiraz, Cinsault und Grenache werden auf dem Weingut im südafrikanischen Swartland zu einem anschmiegsamen, würzigen und pfeffrigen Rotwein verarbeitet. Gerade das Deftige und salzige wird mit diesem Wein untermalt.
Hier nun die kulinarische Rezepte:
Zutaten (ergibt etwa 3 Liter)
1 kg Rindfleisch * 1 kg Rindermarkknochen * 2 EL Olivenöl * 1 Zwiebel * 2 Möhren * 1 Stange Lauch * 1 Knollensellerie * 2 EL Salz * 2 TL Pfefferkörner * 5 Lorbeerblätter *Wasser
Das Fleisch und die Knochen gründlich abwaschen und trocknen.
In einem großen Topf Olivenöl erhitzen und das Fleisch und die Knochen kurz anbraten. In der Zwischenzeit das Gemüse vorbereiten. Die Zwiebeln waschen und in grobe Würfeln schneiden. Ich lasse die Zwiebelhaut dran. Möhren, Sellerie und Lauch schälen und ebenfalls in grobe Stücke schneiden. In den Topf geben und kurz mit anbraten.
Salz, Pfefferkörner und Lorbeerblätter dazugeben und anschließend mit kaltem Wasser angießen, sodass das Fleisch vollständig bedeckt ist. Den Topfinhalt aufkochen lassen, dabei den entstandenen Schaum abschöpfen. Die Hitze reduzieren und die Suppe 3 Stunden sieden lassen. Die Oberfläche der Suppe sollte sich nur leicht bewegen. Falls notwendig mit Wasser aufgießen, sodass das Fleisch immer bedeckt bleibt.
Am Ende der Kochzeit grob das Fleisch, Knochen und Gemüse aus der Brühe heben und durch ein feines Sieb in einen weiteren Topf gießen. Eventuell das Fett entfernen.
Rindsbouillon mit Wirsing an Speckknödeln
Zutaten:
150 gr Brötchen vom Vortag * 3 Stiele Blattpetersilie * 0,5 Bund Schnittlauch * 1 Schalotte * 100 gr durchwachsenen Speck, gewürfelt * 125 ml Milch * 1 Ei * Salz * Pfeffer * Muskatnuss, frisch * 2 EL Mehl * 300 gr Wirsing * 300 gr Möhren * 1 Bund Lauchzwiebeln * 2 EL Olivenöl * 2 l Rindsbouillon
Die Brötchen in Würfel schneiden und in Schüssel geben. Petersilie waschen und klein hacken. Schnittlauch waschen und in Ringe schneiden, das geht mit einer Schere am Besten. Die Kräuter zu den Brötchen geben. Schalotte schälen und klein würfeln.
Speckwürfel in einer Pfanne scharf anbraten. Die gewürfelte Schalotten dazugeben und mit andünsten. Ebenfalls in die Schüssel geben. Milch mit dem Ei verquirlen und mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss würzen. Die Eimischung zu den Brötchen geben, mit dem Mehl bestäuben und kräftig mit den Händen verkneten. Etwa 30 Minuten Ruhen lassen.
Wirsingblätter abtrennen, waschen und in Streifen schneiden. Die Möhren waschen, schälen und in ebenfalls in Streifen schneiden. Lauchzwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden.
Olivenöl in einem Topf erhitzen. Möhren und die Hälfte der Lauchzwiebeln andünsten. Wirsing dazu geben und mit andünsten. Mit der Rindsbouillon ablöschen, eventuell mit Salz und Pfeffer nachwürzen und zugedeckt etwa 15 Minuten köcheln lassen.
Ein großen Topf mit Wasser füllen, salzen und erwärmen. Knödelteig erneut mit den Händen durchkneten und mit angefeuchten Händen kleine Klödeln formen. In das Salzwasser geben und 15 Minuten ziehen lassen. Die Knödeln herausnehmen und in die Suppe geben. Auf Suppenteller anrichten und mit den restlichen Lauchzwiebelnringe garnieren.
Bis bald!
Silvia
VOLLE LOTTE
Dieser Beitrag enthält Werbung und entstand in Zusammenarbeit mit Club of Wine
Mittwoch, 5. Oktober 2016
Drei, zwei, eins - DEINS! - Prädikatsweinversteigerung 2016 in Trier
Es ist eine große, einmalige Show, und ja auch eine lange. Immerhin sitzt man 6 Stunden gefangen in einem Veranstaltungsraum. Wenn man aber bedenkt, das es früher eine ganze Woche gedauert hat, kann man sich über die paar Stunden nicht beschweren.
Teilweise ist hier die Zeit stehen geblieben. Neumodischen, technischen Schnickschnack findet man hier vergebens. Der diesjähriger Fortschritt zum Vorjahr war die Digitalisierung des Ersteigerungswertes auf einer Leinwand in Form von einer Excel-Tabelle. Es sind diese spannenden Momente, wenn die Kommissionäre vor dem Pult des Auktionators stehen, kaum bemerkbar ihre Lippen bewegen und miteinander verhandeln, damit jeder ihrer Kunden bedient werden kann. Es werden die Preise gerufen, bis letztendlich der Zuschlag und auch die Anspannung fällt.
Der Versteigerungstag des VDP.GROSSER RING Mosel begann am frühen Morgen. Neben vielen europäischen Interessenten reisten die Teilnehmer auch aus China, Japan, USA und Indien an. Insgesamt 14 Weingüter boten ihre Prädikatsweine (Kabinett, Spätlese, Auslese und Trockenbeerenauslese) zum Verkosten an. Die morgendliche Runde bietet nicht nur die Gelegenheit einen Eindruck der Versteigerungsweine zu bekommen, sondern dient auch zum Austausch zwischen Interessent und Winzer.
Nach einer kurzen Mittagspause eröffnete Auktionator Maximilian von Kunow und Dr. Carl von Schubert, neuer Vorsitzender des VDP.GROSSER RING, die 129. Versteigerung. In den weiteren Stunden kamen insgesamt 11.201 Flaschen unter den Hammer. Kurze Unterbrechungen gab es nur für eine "Pinkelpause" und für die Ersteigerung der Benefiz-Weinkiste mit insgesamt 14 Weinflaschen, welcher jeder Winzer auf dem Etikett unterschrieben hatte. Per Handzeichen wurde lebhaft geboten und der Zuschlag bei 3.500€ ging an Günther Jauch, der so einen Teil seines Gewinnes an den Verein nestwärme e.V. weitergab. Gegen 19.00 Uhr fiel das letzte Mal der Hammer an diesem Tag und nach sehr spannenden Geboten erreichte man einen Gesamterlös von über 1,6 Millionen Euro.
Nennenswert sind alle Weine der Versteigerung. In den letzten Tagen wurde ja bereits einiges darüber berichtet. Für grossen Beifall sorgte mal wieder Egon Müller-Scharzhof, der mit seinem 2015er Scharzhofberger "Alte Rebe" Kabinett einen neuen Versteigerungsrekord bei den Kabinettweinen erreichte. Seine insgesamt 1.200 Flachen gingen an diesem Nachmittag für 199,92 € pro Flasche an die Käufer. Voller Spannung wartete man das Ende der Versteigerung ab, an dieser standen noch einige Flaschen Trockenbeerenauslese des Weinguts Joh.Jos. Prüm auf der Liste. So kam auch die letzte Flasche, eine Magnum 2005 Graacher Himmelreich an diesem Tag für die stolze Summe von 10.120,95€ unters Volk. Nicht nur Versteigerungsneuling Dorothee Zilliken vom Weingut Forstmeister Geltz Zilliken konnte an diesem Tag zufrieden den Heimweg einschlagen, sondern auch alle anderen Beteiligten, ob Veranstalter, Kommissionäre, Käufer, Wiederbesucher oder Neuling.
Für mich als Versteigerungsneuling war dies ein unvergessliches Erlebnis und mit großer Freude nehme ich gerne auch 2017 wieder daran teil.
Bis bald!
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Teilweise ist hier die Zeit stehen geblieben. Neumodischen, technischen Schnickschnack findet man hier vergebens. Der diesjähriger Fortschritt zum Vorjahr war die Digitalisierung des Ersteigerungswertes auf einer Leinwand in Form von einer Excel-Tabelle. Es sind diese spannenden Momente, wenn die Kommissionäre vor dem Pult des Auktionators stehen, kaum bemerkbar ihre Lippen bewegen und miteinander verhandeln, damit jeder ihrer Kunden bedient werden kann. Es werden die Preise gerufen, bis letztendlich der Zuschlag und auch die Anspannung fällt.
Der Versteigerungstag des VDP.GROSSER RING Mosel begann am frühen Morgen. Neben vielen europäischen Interessenten reisten die Teilnehmer auch aus China, Japan, USA und Indien an. Insgesamt 14 Weingüter boten ihre Prädikatsweine (Kabinett, Spätlese, Auslese und Trockenbeerenauslese) zum Verkosten an. Die morgendliche Runde bietet nicht nur die Gelegenheit einen Eindruck der Versteigerungsweine zu bekommen, sondern dient auch zum Austausch zwischen Interessent und Winzer.
Nach einer kurzen Mittagspause eröffnete Auktionator Maximilian von Kunow und Dr. Carl von Schubert, neuer Vorsitzender des VDP.GROSSER RING, die 129. Versteigerung. In den weiteren Stunden kamen insgesamt 11.201 Flaschen unter den Hammer. Kurze Unterbrechungen gab es nur für eine "Pinkelpause" und für die Ersteigerung der Benefiz-Weinkiste mit insgesamt 14 Weinflaschen, welcher jeder Winzer auf dem Etikett unterschrieben hatte. Per Handzeichen wurde lebhaft geboten und der Zuschlag bei 3.500€ ging an Günther Jauch, der so einen Teil seines Gewinnes an den Verein nestwärme e.V. weitergab. Gegen 19.00 Uhr fiel das letzte Mal der Hammer an diesem Tag und nach sehr spannenden Geboten erreichte man einen Gesamterlös von über 1,6 Millionen Euro.
Nennenswert sind alle Weine der Versteigerung. In den letzten Tagen wurde ja bereits einiges darüber berichtet. Für grossen Beifall sorgte mal wieder Egon Müller-Scharzhof, der mit seinem 2015er Scharzhofberger "Alte Rebe" Kabinett einen neuen Versteigerungsrekord bei den Kabinettweinen erreichte. Seine insgesamt 1.200 Flachen gingen an diesem Nachmittag für 199,92 € pro Flasche an die Käufer. Voller Spannung wartete man das Ende der Versteigerung ab, an dieser standen noch einige Flaschen Trockenbeerenauslese des Weinguts Joh.Jos. Prüm auf der Liste. So kam auch die letzte Flasche, eine Magnum 2005 Graacher Himmelreich an diesem Tag für die stolze Summe von 10.120,95€ unters Volk. Nicht nur Versteigerungsneuling Dorothee Zilliken vom Weingut Forstmeister Geltz Zilliken konnte an diesem Tag zufrieden den Heimweg einschlagen, sondern auch alle anderen Beteiligten, ob Veranstalter, Kommissionäre, Käufer, Wiederbesucher oder Neuling.
Wie funktioniert diese Versteigerung?
Während der Versteigerung wurde in den Social-Media-Kanälen vieles live berichtet und dabei entstanden einige Fragen. Deshalb fasse ich hier kurz zusammen, wie der Verlauf einer Versteigerung aussieht.
Bereits im Vorfeld treffen sich die Winzer und Kommissionäre im stillen Kämmerchen um die Ausgebote ihrer Prädikatsweine festzulegen. Dabei spielen Jahrgang, Herkunft, Qualität und Anzahl der verfügbaren Flaschen eine wesentliche Rolle. Diese Weine können ausschließlich am Versteigerungstag erworben werden und beinhalten eine hohe Anzahl des aktuellen Jahrganges und einen geringen Anteil an Raritäten. Die Kommissionäre kümmern sich um Gebote, Zahlungen und Versand. Am Tag der Versteigerung findet vormittags eine Vorprobe der Versteigerungsweine statt. In dieser Zeit können interessierte Weinliebhaber und -fachpublikum entweder persönlich, schriftlich oder telefonisch ihre Gebote bei den anwesenden Kommissionären abgeben. Natürlich ist auch eine Angebotsabgabe im Vorfeld bei den Kommissionären oder in den Regionalbüros möglich. Dabei legt man den Wert und die Losgröße fest. Nur die Kommissionäre können während der Versteigerung mitbieten, jedoch haben sie die Möglichkeit ständig mit ihren Kunden in Kontakt zu bleiben. Der Kommissionär, welcher den Zuschlag erhält, verteilt auch die Flaschen an die Mitsteigerer. Zu dem Zuschlagpreis kommen noch 5% Kommission und die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzu. Während der Versteigerung werden alle Versteigerungsweine erneut ausgeschenkt, deshalb spricht man auch von einer "nassen Versteigerung".
Die Versteigerungsweine werden mit einem Aufkleber gekennzeichnet und sind im freien Handel nicht erhältlich, meist wandern sie in die Tiefe einer Schatzkammer im In- und Ausland und werden nur zu besonderen Anlässen geöffnet. Weitere Infos findet man unter Versteigerungsbedingungen.
Bis bald!
Silvia
VOLLE LOTTE
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Mittwoch, 25. Mai 2016
WINEROTATION in Bad Dürkheim - den Winzern hautnah!
Die Rezeptur ist ganz einfach!
Man nehme eine Agentur aus Bad Dürkheim, die Wein, Musik und Partys gut leiden kann. Mischt dies mit 18 Winzern aus Nah und Fern und bringt es in der RebArena des Weinguts Fitz-Ritter zum Kochen!
WINEROTATION
Ein erfolgreiches Rezept aus dem Jahr 2010, was immer am Pfingstsonntag auf dem Weingut Fitz-Ritter stattfindet. Unkompliziert und locker treffen sich hier Sommeliere, Gastronomen, Weinnerds und eben Winzer. Es hat sowas von Gartenparty mit leckerem Burger und Crêpes, stimmungsvolle Musik und beste Stimmung.
Was die medienagenten da zusammen bringen, ist einmalig. Zentral in der RebArena platzieren sich 18 Winzer an die im kreisstehende Weinfässer und schenken voller Stolz ihr Hab aus. Dabei entstehen informative Gespräche und Kontakte, dabei immer die Mukke im Ohr und feines Stöffchen im Glas.
Nun zur Hauptzutat: Wein – ehrlich gesagt, weiß ich gerade gar nicht wie ich Euch das auflisten soll. Ein kleiner Auszug aus der Runde:
2014 „Fumé“ Sauvignon Blanc trocken – Weingut Oliver Zeter, Pfalz
Ein süßer kleiner Bär auf dem Etikett ist schon ein kleiner Hingucker. Aus insgesamt sieben Weinbergen wurden die Trauben nach der Handlese und Verarbeitung für die Spontangärung in neue Eichen-Barriquefässer gefüllt. Die Reife fand anschließend in Edestahltanks statt. Ein zartes Gelb mit frischer Frucht, etwas nussig und rauchig mit einer feinen mineralische Andeutung. Ein guter Start in den Abend.
2012 „Grosse Tradition“ Müller-Thurgau trocken – Weingut Hammel & Cie., Pfalz
Was hab ich mich geärgert, diesen Wein am frühen Nachmittag bei meinem Besuch auf dem Weingut nicht schon probiert zu haben! Gut das man heutzutage online bestellen kann. Wie „groß“ ein Müller-Thurgau sein kann, erlebt man sobald man den Wein im Glas hat. Zu Recht strotzte Christoph Hammel seine breite Brust voller Selbstvertrauen. Die Eigenschaften blumig, fruchtig leicht kräutig, frisch und knackig sorgen für einen nicht aufhörenden Trinkvergnügen.
2015 „Kalkmergel“ Riesling trocken VDP.Gutswein – Weingut Rings, Pfalz
Der Riesling wächst nur auf Böden, was mit Kalkmergel (Ton und Kalk) angereicht ist, daher der Name. Eine feine Säure, die im Hintergrund bleibt, verschiedene Steinobstsorten mit einer Prise Würze vollenden diesen Wein. Ein Genuss, das ich mir sehr gut mit Speisen vorstellen kann.
2012 Bischofsberg „Alte Reben“ Riesling trocken – Weingut Künstler, Rheingau
Die Reben sind über 50 Jahre alt und der Boden Schiefer und Quarzit. Der Wein ist gehaltvoll, mineralisch, fruchtig und ist eine wahre Freude im Glas.
2015 „Von den grossen Lagen“ Riesling trocken – Weingut Korrell, Nahe
Hier werden insgesamt vier Lagen vermählt und prägt so mit seinen unterschiedlichen Böden den Wein. Und genau das ist hier die Kunst. Prima ausgewogen, angenehm die Säure und den typischen Fruchtnoten.
(Upps, vor Begeisterung vergessen ein Foto zu machen)
(Upps, vor Begeisterung vergessen ein Foto zu machen)
2015 „Flaggenturm“ Dürkheimer Riesling feinherb VDP.Ortswein – Weingut Fitz-Ritter, Pfalz
HEIMSPIEL! Ein körperreicher und ausgewogener Wein mit exotischen Früchten, gepaart mit floraler Note und etwas Honig.
Kurz vor dem Heimweg, so als Absacker gab es am Lagerfeier noch ein "HAARDT-Bier". Eine kleine Hommage an die Pfalz, was die medienagenten im letzen Jahr auf den Markt gebracht haben.
Die Veranstaltung war sehr gelungen und wird für das nächste Jahr vorgemerkt! Nur eine Bitte habe ich, ein paar Grad wärmer darf es gerne sein ;-)
Kurz vor dem Heimweg, so als Absacker gab es am Lagerfeier noch ein "HAARDT-Bier". Eine kleine Hommage an die Pfalz, was die medienagenten im letzen Jahr auf den Markt gebracht haben.
Die Veranstaltung war sehr gelungen und wird für das nächste Jahr vorgemerkt! Nur eine Bitte habe ich, ein paar Grad wärmer darf es gerne sein ;-)
Bis bald!
Silvia
VOLLE LOTTE
Mittwoch, 18. Mai 2016
Wein und Gaumenschmaus in Rheinhessen und in der Pfalz
Vor ein paar Tagen war ich für eine Jahrgangspräsentation und einem Dinner in der Pfalz, genauer gesagt in Deidesheim und ich musste wieder kommen, denn
O Pfälzerland, wie schön bist du! O Pfälzerland, wie schön bist du!
Wir nutzen die Pfingstfeiertage für eine kulinarische kleine Reise mit einem Zwischenstopp in Westhofen, was zum Weinanbaugebiet Rheinhessen gehört. Wir machten halt auf dem Weingut Wechsler. Im wunderschönen Garten begrüßten Katharina und Gastwinzerin Gesine Roll vom Weingut Weedenborn ihre Gäste zur Jahrgangspräsentation 2015. In lockerer und entspannter Atmosphäre standen u.a. die Perlweine, Rieslinge, Silvaner, Scheurebe, Grauer Burgunder, Weisser Burgunder und Spätburgunder, von Gutsweine über Ortsweine bis zu Lageweine und von feinherb über trocken bis zu edelsüße bereit zur Verkostung. Im letzten Jahr begeisterte mich der 2014 Schweißtröpfchen, doch in diesem Jahr waren es die Weine aus der Lage Morstein. Was für eine Wucht! Es ist der 1. Ertrag aus den neugepflanzten Reben aus dem Jahr 2012, sicherlich noch jung und ungehalten. Aber was für ein Potential in diese geklonten Reben aus der Mosel stecken, wird hier unverblümt gezeigt. So zeigte sich der "Morstein" trocken noch etwas gedeckt, dafür sorgte die Auslese für ein kleines Feuerwerk am Gaumen.
Frisch verliebt zeigte sich noch etwas scheu das neue Paar Sauvignon und Chardonnay, kurz auch NEWBIE genannt, seinen Gästen. Total geflasht von dem Angebot legte ich zwar eine Pause bei einer Salsiccia von der Metzgerei David ein, jedoch vergaß ich die Traubensaftschorlen bei SCHNICK SCHNACK zu probieren. Das muss dringend nachgeholt werden!
Nun aber Pfalz!
Wir stellten unsere Navigation auf keine Autobahn erlauben um. Wir wollten auf den Landstrassen die Gegend erkunden, vorbei am Pfälzer Wald, den kleinen Ortschaften und an den Weinfeldern. Wir kehren zurück nach Deidesheim. Dieser kleiner Ort hat es uns angetan. Alleine hier kann man mehrere Tage verbringen, sich kulinarisch durch futtern und ein Glas Wein nach dem anderen probieren. Wie das aber bei mir fast immer so ist, hatte ich ein Ziel, besser gesagt zwei. Ich wollte meinen Besuch hier nutzen, um beim Pfingstausschank des Sekthauses KRACK vorbei zu schauen. Knackig frisch der »Riesling Brut« und kraftvoll dicht der »Zwillingsbruder Brut« - meine zwei Favoriten. Der Rieslingsekt zeigt sich lebendig, elegant, fein und seine bekannte fruchtige Säure. Eben das was man von einem Riesling erwartet. Spannender ist da der Zwillingsbruder. Der weissgekelterte Spätburgunder sorgt für die Frucht, die schon etwas überreif wirkt und der Weisser Burgunder bringt die notwendige Frische. Ein toller Cuvée der Zwillingsbrüder Axel und Felix.
Von aussen eher unscheinbar, zeigt das älteste Gasthaus der Pfalz, "Zur Kanne", innen seine komplette Vielfalt. Regionale und saisonale Küche gepaart mit einer großen Weinkarte aus der Pfalz und restlichem Deutschland, sowie ein paar internationale Schätze.
Bis bald!
O Pfälzerland, wie schön bist du! O Pfälzerland, wie schön bist du!
Wir nutzen die Pfingstfeiertage für eine kulinarische kleine Reise mit einem Zwischenstopp in Westhofen, was zum Weinanbaugebiet Rheinhessen gehört. Wir machten halt auf dem Weingut Wechsler. Im wunderschönen Garten begrüßten Katharina und Gastwinzerin Gesine Roll vom Weingut Weedenborn ihre Gäste zur Jahrgangspräsentation 2015. In lockerer und entspannter Atmosphäre standen u.a. die Perlweine, Rieslinge, Silvaner, Scheurebe, Grauer Burgunder, Weisser Burgunder und Spätburgunder, von Gutsweine über Ortsweine bis zu Lageweine und von feinherb über trocken bis zu edelsüße bereit zur Verkostung. Im letzten Jahr begeisterte mich der 2014 Schweißtröpfchen, doch in diesem Jahr waren es die Weine aus der Lage Morstein. Was für eine Wucht! Es ist der 1. Ertrag aus den neugepflanzten Reben aus dem Jahr 2012, sicherlich noch jung und ungehalten. Aber was für ein Potential in diese geklonten Reben aus der Mosel stecken, wird hier unverblümt gezeigt. So zeigte sich der "Morstein" trocken noch etwas gedeckt, dafür sorgte die Auslese für ein kleines Feuerwerk am Gaumen.
Frisch verliebt zeigte sich noch etwas scheu das neue Paar Sauvignon und Chardonnay, kurz auch NEWBIE genannt, seinen Gästen. Total geflasht von dem Angebot legte ich zwar eine Pause bei einer Salsiccia von der Metzgerei David ein, jedoch vergaß ich die Traubensaftschorlen bei SCHNICK SCHNACK zu probieren. Das muss dringend nachgeholt werden!
Nun aber Pfalz!
Wir stellten unsere Navigation auf keine Autobahn erlauben um. Wir wollten auf den Landstrassen die Gegend erkunden, vorbei am Pfälzer Wald, den kleinen Ortschaften und an den Weinfeldern. Wir kehren zurück nach Deidesheim. Dieser kleiner Ort hat es uns angetan. Alleine hier kann man mehrere Tage verbringen, sich kulinarisch durch futtern und ein Glas Wein nach dem anderen probieren. Wie das aber bei mir fast immer so ist, hatte ich ein Ziel, besser gesagt zwei. Ich wollte meinen Besuch hier nutzen, um beim Pfingstausschank des Sekthauses KRACK vorbei zu schauen. Knackig frisch der »Riesling Brut« und kraftvoll dicht der »Zwillingsbruder Brut« - meine zwei Favoriten. Der Rieslingsekt zeigt sich lebendig, elegant, fein und seine bekannte fruchtige Säure. Eben das was man von einem Riesling erwartet. Spannender ist da der Zwillingsbruder. Der weissgekelterte Spätburgunder sorgt für die Frucht, die schon etwas überreif wirkt und der Weisser Burgunder bringt die notwendige Frische. Ein toller Cuvée der Zwillingsbrüder Axel und Felix.
Von aussen eher unscheinbar, zeigt das älteste Gasthaus der Pfalz, "Zur Kanne", innen seine komplette Vielfalt. Regionale und saisonale Küche gepaart mit einer großen Weinkarte aus der Pfalz und restlichem Deutschland, sowie ein paar internationale Schätze.
Aufgeschlagener Spargelsud mit Blätterteig
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Gebratenes Rückenstück & geschmortes Bäckchen von Gönnheimer Charolaisrind
Gerösteter Blumenkohl und Kartoffelgratin
2012 Blauer Spätburgunder, Weingut Knipser
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Gebrannte Crème mit Himbeercoulis und Ananassorbet
Am nächsten Tag ging es erstmal Steil hinauf. Wir besuchten die Klosterruine Limburg, die Schloss- und Festungsruine Hardenburg und das Hambacher Schloss. Alleine die Ausblicke, die uns dort erwarteten, waren jeden einzelnen Schritt wert.
Auf dem Weingut Knipser kehrten wir Mittags in die rustikale Schenke "Halbstück" ein. Einfache Speisen, wie ein neuinterpretierter Strammer Max, harmonisch mit den Weinen abgestimmt., können aus der Karte ausgewählt werden.
Strammer Max
2011 Grauer Burgunder gereift
Eigentlich durch Zufall, auf dem Weg zum Halbstück, stolperten wir noch beim Weingut Hammel & Cie in Kirchheim vorbei. Es war ganz klar was auf meiner Einkaufsliste stand, nämlich den Wein, der in aller Munde ist. 2015 Rosé Hammel & Winepunk trocken, von den Herren Marco Giovanni Zanetti und Christoph Hammel. Tja leider wurde ich enttäuscht! AUSVERKAUFT! Und das war nicht die einzige Enttäuschung! Am Abend bei einer Veranstaltung (davon in ein paar Tagen mehr) sollte ich den 2015 Müller-Thurgau Große Tradition, trocken probieren und was soll ich sagen? UMWERFEND! Eine Rebsorte, die echt unterschätzt wird, ja auch von mir! So hatte ich diesen Wein nicht auf dem Schirm und es wanderten nachmittags "nur" Grüner Veltliner und Grauer Burgunder in meinem Kofferraum.
Jedoch haben die meisten Geschichten ein gutes Ende - sehnsüchtig warte ich nun hier auf den Paketdienst und vertreibe mir die Wartezeit mit einem weiteren Beitrag, der hier bald erscheint.
Jedoch haben die meisten Geschichten ein gutes Ende - sehnsüchtig warte ich nun hier auf den Paketdienst und vertreibe mir die Wartezeit mit einem weiteren Beitrag, der hier bald erscheint.
Bis bald!
Silvia
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