Mittwoch, 16. Dezember 2015

Cashew-Cranberry-Makronen [Plätzchenduft]

Heute schon ein Plätzchen genascht? Dabei habe ich doch gestern mit ganz viele Schneebälle geworfen. Na ich hab Euch ja gesagt, die sind schnell weg! 

Gut das es hier heute Nachschub gibt. Und wisst Ihr was, die sorgen dafür, dass das Hüftgold nicht zu viel wird in der Weihnachtszeit. 

Nach alter italienischer Tradition werden die Makronen mit Mandeln gebacken. Dafür zerdrückt man die Mandeln und zerdrücken heisst in Italien "macarre". Das in einem französischem Mäntelchen verpackt in "macaron", hat man einen Namen für diese süsse Plätzchen aus Zucker und Eischnee gefunden. 

Heute werden die Mandeln gerne ersetzt durch Kokos oder wie hier mit Cashewnüsse. Wisst Ihr eigentlich das ich noch nie Macarons gebacken habe? Ganz ehrlich? Ich habe einen grossen Respekt davor. Sobald man irgendwas nicht richtig macht, scheitert man. Das ist für mich so unkontrollierbar und fast so schlimm wie Hefeteig. 

Nun mag ich aber den Geschmack sehr gerne und daher bin ich froh, das es Makronen gibt! Ist dank eines Spritzbeutels wirklich kinderleicht! Probiert es aus! 

Cashew-Cranberry-Makronen

Plätzchen, Duft, backen, Weihnachten, Weihnachtsbäckerei, Plätzchenteller, einfach

Zutaten (ca. 50 Stück)

150 gr getrocknete Cranberrys * 50 runde Backoblaten (Durchmesser 5 cm) * 250 gr ungesalzene Cashewnüsse * 2 Eiweiß * Salz * 100 gr Zucker

Die Cranberrys in eine Schüssel geben und mit 100 ml heißem Wasser übergießen und 30 Minuten einweichen lassen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und die Oblaten darauf verteilen.

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150 gr Cashewnüsse fein mahlen und die restlichen 100 gr fein hacken. Die Cranberrys ein einem Sieb abgießen und abtropfen lassen. 100 gr Cranberrys fein hacken. Eiweiß in einer Schüssel mit einer Prise Salz steif schlagen. Langsam den Zucker einrieseln lassen und so lange schlagen bis der Teig glänzt. Gemahlene und gehackte Cashewnüsse, sowie die gehackte Cranberrys mit einer mischen und vorsichtig in die Eiweißmasse unterheben.

Den Backofen auf 110 Grad vorheizen. 

Den Teig in einen Einweg-Spitzbeutel füllen, die Spitze abschneiden und kleine Häufchen auf die Oblaten spritzen. Jeweils mit einer Cranberry bestücken. Im Backofen 30 Minuten backen.

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Morgen gibt es Kokos-Limetten Stäbchen.

Bis bald!


Dienstag, 15. Dezember 2015

Schokoladige Schneebälle [Plätzchenduft]

Habt Ihr die Lebkuchenstreifen gestern gesehen? Ich mag die wirklich gerne. Und isst sie keiner schnell auf, sind sie auch wunderbar haltbar. 

Meine Tochter hat einen anderen Favoriten und ich musste aufpassen, das nicht alle auf einmal aufgegessen werden. Es wird wohl an den Genen liegen, denn auch sie ist schokoholic. Ob es ein Familienrabatt beim Therapeuten gibt? Egal, ist ja jetzt hier kein Thema. 

Diese schokoladige Schneebälle sind wirklich leicht zu backen, gerne mit Kinder zusammen. Sie werden nicht ausgestochen, sonder mit den Händen werden Kugeln geformt. Die Dekoration von den Bällchen beschränkt sich nur auf den Puderzucker. Welches Kind mag es nicht in der Küche schneien zu lassen? 

Schoko-Schneebälle

Weihnachten, Weihnachtsbäckerei, backen, Plätzchen, Kekse

Zutaten (ca. 30 Stück)

100 gr Zartbitter-Kuvertüre * 50 gr Butter * 60 gr Vollrohrzucker * 1 Ei * 1 Eigelb * 100 gr Dinkelmehl * 1 EL Kakao * 1 TL Weinsteinbackpulver * eine Prise Salz * 1 TL Zimt, gemahlen * 50 gr Puderzucker zum Wälzen

Die Kuvertüre grob hacken und zusammen mit der Butter in einer Schüssel im heißen Wasserbad schmelzen lassen.  Abkühlen lassen.

Vollrohrzucker, Ei und Eigelb in einer Schüssel verrühren. Die abgekühlte Kuvertüre-Butter-Mischung, Dinkelmehl, Kakao, Weinsteinbackpulver, Salz und Zimt dazugeben und gut mit einander mischen. Den Teig in eine Klarsichtfolie einwickeln und im Kühlschrank mindestens 2 Stunden kühlen. 

Den Backofen auf 150 Grad vorheizen. 

Den Puderzucker in eine Schüssel geben. Den Teig in 30 Bällchen formen und in Puderzucker gut wälzen. Im Backofen 15 Minuten backen.

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Morgen gibt es feine Makronen mit Cashwenüsse und Cranberrys.

Bis bald!


Montag, 14. Dezember 2015

Fruchtige und nussige Lebkuchenstreifen [Plätzchenduft]

Gestern gab es hier ja die herzige Honigkuchen-Plätzchen

Heute darf es etwas fruchtiges und zugleich nussiges sein. Lebkuchen gibt es in vielen Variationen: mit Nuss, Schokolade, Frucht, eckig, rund, in Streifen geschnitten, Natur, mit Zuckerglasur oder in Schokolade eingetaucht. Es gibt fast keine Grenzen. 

Wusstet Ihr das es früher ein Handwerk dafür gab? Man denkt das haben die Bäcker übernommen, aber so war das nicht. Es gab die Lebzelter oder Lebküchler oder Lebküchner. Heute spezialisieren sich die Bäcker auf die Lebkuchen-Herstellung. Eine lange Tradition, die in den verschiedenen Regionen unterschiedlich umgesetzt wird. Manche haben sogar eine geschützte Herkunftsbezeichnung wie z.B. Aachener Printen, Nürnberger Lebkuchen oder Pulsnitzer Pfefferkuchen. 

Meine Mutter hat früher zu Weihnachten immer ein grosses Sortiment bei Lebkuchen Schmid bestellt. Wahrscheinlich war sie auch der Verpackung verfallen, denn alles wurde hübsch in Metalldosen verpackt und in einer grossen eckigen geliefert. 

Wie war oder ist das bei Euch? Mögt Ihr Lebkuchen? 


Fruchtige und nussige Lebkuchenstreifen

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Zutaten (ca. 80 Stück)

80 gr getrocknete Kirschen * 100 gr gelbe Rosinen * 125 gr Haselnusskerne * 80 gr Butterkekse * 200 gr Marzipan-Rohmasse * ½ Tl Hirschhornsalz * 200 gr Haselnusskerne, gemahlen * 200 gr Vollrohrzucker * 4 Eiweiß * 1,5 El Lebkuchengewürz * 3 EL Rum * Salz * 4 eckige Back-Oblaten (120x200 mm) * 4 El Pinienkerne 

Marzipan-Rohmasse für 30 Minuten in den Tiefkühler legen.

40 gr Kirschen, 50 gr Rosinen, Haselnusskerne und Butterkekse kleinhacken. Marzipan mit einer Reibe grob haspeln. Hirschhornsalz in 1 TL warmen Wasser auflösen.

Den Backofen auf 140 Grad vorheizen. 

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Die Frucht-Nuss-Mischung, Marzipan, Hirschhornsalz, gemahlene Haselnusskerne, Vollrohrzucker, Eiweiß, Lebkuchengewürz, Rum und zwei Prisen Salz in eine Schüssel geben und gut mit einander verkneten. Die Backoblaten auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech legen und den Teig darauf verteilen. Die Hände etwas mit Wasser befeuchten und den Teig auf die Backoblaten verstreichen. Die restlichen Kirschen und Rosinen, sowie die Pinienkerne auf die Lebkuchen streuen und mit dem Handballen etwas fest auf den Teig drücken. Im Backofen 30 Minuten backen. 

Auf einem Gitter abkühlen lassen. Anschließend mit einem Messer halbieren und in Streifen schneiden.

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Morgen gibt es schokoladige Schneebälle.  

Bis bald!


Sonntag, 13. Dezember 2015

Herzige Honigkuchen [Plätzchenduft]

Es hat mir doch gefehlt, dieser Duft nach Zimt, Kardamom, Nelke, Sternanis und Muskatnuss.

Also stand ich doch wieder zwei komplette Tage in meiner Küche und habe gebacken. Jedoch sollten es dieses Jahr neue Variationen werden. Also keine Grenobler Nussplätzchen, keine Hildabrötchen, keine Witwenküsse und keine Lebkuchen. Nur eins ist ganz sicher nicht wegzudenken LINZERTORTE. Ohne diese gibt es kein Weihnachten! Fact! 

Ich nehme Euch die nächsten Tage mit und lass Euch von meinem Plätzchenteller naschen. Nach dem Motto“A Plätzchen a day keep the doctor away“ zeige ich Euch einfache und s..leckere Rezeptideen für die Weihnachtsbäckerei. 

Herzige Honigkuchen

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Zutaten (ca. 50 Stück)
100 gr Vollrohrzucker * 70 gr Honig * 2 EL Milch * 50 gr Butter * 250 gr Dinkelmehl * ½ Päckchen Weinsteinbackpulver * 10 gr Kakaopulver * 1 TL gemahlene Vanille * ½ TL Zimt, gemahlen *  50 gr gehackte Haselnusskerne * etwas Mehl zum Ausrollen * 200 gr weiße Kuvertüre * 100 gr Vollmilchkuvertüre 

Zucker, Honig, Milch und Butter in einem Topf geben und unter Rühren aufkochen lassen bis der Zucker sich komplett gelöst hat. Abkühlen lassen.

Den Backofen auf 160 Grad vorheizen. 

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Mehl, Weinsteinbackpulver, Kakao, gemahlene Vanille und Zimt in eine Schüssel geben und miteinander vermischen.  Die abgekühlte Zuckermischung dazu geben und gut verkneten. Am Schluss die gehackten Haselnusskerne in den Teig verarbeiten.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Herzen ausstechen. Natürlich kann man auch eine andere Ausstechform nehmen. Die Plätzchen auf einer mit Backpapier ausgelegtem Backblech legen und im Backofen 20 Minuten backen. Nach dem Backen auf einem Gitter abkühlen lassen. 

Zuerst die weiße Kuvertüre grob hacken, in eine Schüssel geben und im heißen Wasserbad schmelzen lassen. Die Plätzchen zur Hälfte in weiße Kuvertüre tauchen und auf ein Backpapier legen. Nun die dunkle Kuvertüre grob hacken, in eine Schüssel geben und ebenfalls im heißen Wasserbad schmelzen lassen. Mit Hilfe eines Teelöffels etwas Kuvertüre über die Plätzchen träufeln und gut trocknen lassen.

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Morgen gibt es fruchtige und nussige Lebkuchen.

Bis bald!


Freitag, 11. Dezember 2015

{genial regional} - Unterwegs bei EIN GENUSS in Alzenau

Zum richtigen Moment die Reißleine ziehen, das können die wenigsten.

Dagmar Herzog und Helmut Reinke haben im März 2013 ganz heftig gezogen. Bis zu dieser Zeit führten sie sehr erfolgreich ein IT-Unternehmen. Aber war dieses Leben auch erfüllend? Ein heftiger Wachrüttler brachte die beiden zu ihrem Element zurück. Freunde erzählten ihnen das Pinguin-Prinzip von Eckart von Hirschhausen:  »Also nicht lange hadern: Bleib als Pinguin nicht in der Steppe. Mach kleine Schritte und finde Dein Wasser. Und dann: Spring! Und schwimm! Und Du wirst wissen, wie es ist, in Deinem Element zu sein«. Gemeint damit ist, dass der Pinguin auf dem Boden sich sehr unsicher fortbewegt, es sieht sehr tollpatschig aus. Sobald der Pinguin ins Wasser springt, ist er genau in seinem Element und bewegt sich nun graziös fort.  Es war nun an der Zeit ihren langen Traum zu erfüllen – ein Ladenlokal in Alzenau – und so in ihrem Element „zu schwimmen“.

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Eine sehr persönliche Geschichte verbirgt sich hinter dem Laden „EIN GENUSS“ und das Logo soll genau immer daran erinnern. Bei meinem Besuch konnte ich genau erkennen, wie sehr sie in ihrem Element sind. Da war dieses funkeln in den Augen und eine unendliche Begeisterung zu allen Produkten, die dort standen. Es ist kein zusammengewürfeltes Sortiment, nichts von der Stange, sondern es wird liebevoll zusammen getragen. Jeder Produzent kennen sie persönlich, entweder hat man sich auf Messen kennen gelernt oder  auf einer Reise. Alles wird zuerst selbst verkostet oder ausprobiert und findet erst ein Platz im Laden, wenn Dagmar und Helmut 100% überzeugt sind. 


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Liebevoll ausgesucht und liebevoll dekoriert. Die Handschrift von Dagmar ist im ganzen Laden zu erkennen. Während die Kunden im vorderen Bereich des Ladens sich durch das Sortiment stöbern können, verwöhnt Helmut seine Gäste im Bistrobereich mit kleinen und großen Gerichten. Dabei werden genau die Produkte aus dem Laden verwendet und mit marktfrischen Zutaten stimmig ergänzt.

Von meinem gemeinsamen Besuch mit Tobias aka Der Kuchenbäcker bei den beiden konnten wir uns selbst von der hohen Qualität überzeugen. Ehrlich gesagt, hätte ich gerne den Kofferraum meines Autos aufgemacht und bis zum Dach voll geladen. Gut das Alzenau nicht weit von mir entfernt ist und gut das ein Online-Gourmetshop angeboten wird! Tobias war sofort Feuer und Flamme vom Fruchtaufstrich mit Kirschkreide und hat damit auch ein Tassenkuchen gebacken. Bei mir war die Begeisterung eher im Weinglas zu finden. 


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EIN GENUSS Weine 

stammen aus den Michelbacher Weinbergen Steinberg und Apostelgarten. Zusammen mit Armin Heilmann vom fränkischem Weingut Heilmann  entstehen so einzigartige Tropfen mit dem Ziel die Heimat im Glas widerzuspiegeln. 

Aber das ist nicht genug. Zum guten Wein wird gerne geknabbert. Der eine mag es süß und der andere salzig. Auch hier wird dafür bestens gesorgt mit Schokolade oder Nüsse zum Wein. Hier mal ein paar Vorschläge: 

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2014 Weisswein Cuvée trocken mit Australian Gold Nussmischung - 
Perfekt würde auch die weisse Schokolade Mango-Caribic dazu passen  

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2014 Rotling mit Zartbitterschokolade und Waldfrüchte

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2014 Rotwein Cuvée trocken mit Zartbitter und Rosa Pfeffer - 
eine weitere Ergänzung wären die Rauchmandeln 

Diese mit viel Bedacht ausgewählte Produkte ergeben stimmige Geschenksets, die nicht nur jetzt in der Weihnachtszeit viel Freude bereiten. Ein Besuch im Gourmet-Shop und im Präsente-Shop lohnt sich immer und wer weiss vielleicht werdet Ihr genau hier fündig für das noch fehlende Geschenk. 

Bis bald!


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