Montag, 28. Dezember 2015

An der Saar genießt man gerne - FERDINAND'S SAAR DRY GIN

Hauptsach, gudd gess – g’schafft ham’mer schnell“ 

So lautet das Lebensmotto eines Saarländers. Das kleine Bundesland ist stolz auf sich und die Einheimischen pflegen Ihren Dialekt. Sie sind sehr mit Frankreich verbunden, das zeigt sich schon bei den zwei Küsschen auf die Wange zur Begrüßung. Nicht sehr verwunderlich, da die französische Grenze nur ein paar Kilometer entfernt liegt. Ein typischer Saarländer ist sehr gesellig, „schwätzt“ viel und gerne und genießt das Leben in vollen Zügen, gerade in Bezug auf Essen und Trinken.  

Gin, Wacholder, Saar, Saarland, Riesling, Wein, Brennerei, Weingut

Dorothee Zilliken vom Weingut Forstmeister Geltz-Zilliken und Andreas Vallendar von der AV Brennerei "brennen" genau für diese Region und dies spürt man mit jedem Schluck dieses Gins. Ganz fein wurden über 30 Botanicals abgestimmt und mit Saar-Riesling infundiert. Die ausgesuchten, handverlesenen Trauben aus der Schiefer-Steillage Saarburg Rausch des Weinguts begeistern nicht nur Weinliebhaber. Es macht diesen Gin zu etwas besonderem. 

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Kräftig, würzig, dennoch harmonisch, spürt man den gintypischen Wacholder umgeben von einer frischen Zitrusnote. Den Riesling erlebt man leicht mit seiner Säure und Mineralität. Der Alkohol kommt mild und ohne Schärfe daher. Sowohl pur als auch im Tonic Water zeigt sich der Gin in seiner Komplexität.

Etwas schwierig gestaltet sich die Festlegung der Kräuter, Früchte und Gewürze: Schlehe, Hagebutte, Angelika, Hopfenblüte, Weinrose sowie Lavendel werden aus regionalem Anbau verwendet sowie Mandelschale, Koriander, Zimt und Ingwer als exotisches Beiwerk. In der Nase verbinde ich die Aromen mit Wacholder, Koriander, Zimt, Quitte, Pfirsich, ganz leicht Apfel und Zitrus. Der blumige Duft erinnert mich leicht an Rose, jedoch ist da noch mehr...


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FERDINAND'S SAAR DRY GIN im Interview


5 Fragen - 5 Antworten 

Welche typische Charakterzüge eines Saarländers findet man im FERDINAND’S Saar Dry Gin?

Saarländer sind Genussmenschen, gutes Essen und Trinken sind unheimlich wichtig. Klar, dass der eigene Gin aus besten lokalen Zutaten dann nicht fehlen darf. Weil in unserer Region jeder jeden kennt, taten sich einige Freunde mit Idee, Weingut und Brennerei zusammen. Alles was man braucht, findet man im Saarland irgendwo beim Nachbarn. Und was nicht passt, wird passend gemacht: Der Heimwerker-Stolz hat eindeutig auf unserer Projekt abgefärbt. Gebrannt wird aus eigenem Rohbrand in der eigenen Brennerei, direkt hinter der Brennerei stehen eigene Quitten- und Rubinette-Apfelbäume, die satten Geschmack liefern, der Lavendel stammt von brachliegenden Weinbergen im Konzer Tälchen, der Zitronenthymian wird im Garten kultiviert. Vielleicht hat uns der Eigensinn der Saarländer dazu verleitet, keinen weiteren klassischen London Gin zu produzieren, sondern mit Beigabe der besten Zutaten unserer Heimat dem Gin eine neue florale Dimension zu eröffnen. 

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Insgesamt wurden 30 Botanicals, meist aus der Region, im Gin verarbeitet. Wie lange hat die Entwicklung gedauert und welche Schwierigkeiten gab es?

Die im Gin verwendeten Kräuter, Gewürze und Früchte sind fein aufeinander abgestimmt und stammen möglichst aus eigener Produktion, alle Botanicals sind handverlesen. Die Entwicklung der perfekten Mischung hat über ein Jahr gedauert, dabei mussten natürliche viele Möglichkeiten durchgetestet werden. 

Welchen Hintergrund gab es Riesling-Trauben aus der großen Lage Saarburger Rausch zu verwenden und spielt dabei der Schieferboden eine Rolle oder die Edelsüße?

Der Saar Dry Gin startete als gemeinsame Idee mit unseren Freunden Dorothee Zilliken vom Weingut Forstmeister Geltz-Zilliken und Andreas Vallendar von der AV Brennerei. Ziel war und ist ein Gin, der die eigene Region mit all ihren Highlights widerspiegelt und bei dem die Qualität im Vordergrund steht. So war es logische Konsequenz, mit den Trauben des weltweit renommierten Weinguts Zilliken zu arbeiten. Dabei spielt gleichzeitig die Mineralität des Schieferbodens und die Edelsüße eine große Rolle, beide Faktoren machen die großen Weine von der Saar zu etwas ganz besonderem. 

Weingut Forstmeister Geltz-Zilliken, AV Brennerei,

Wie hebt sich der FERDINAND’S Saar Dry Gin von der breiten Masse ab?

Wir waren nie auf die breite Masse, sondern auf unsere Idee fokussiert: Im Herzen von Europa im Dreiländereck zwischen Deutschland, Luxemburg und Frankreich entsteht ein einzigartiges handgemachtes Produkt zweier Traditionserzeuger, deren Vorfahren bereits die Stilrichtung und das Renommée dieses Anbaugebiets geprägt haben. Ziel war und ist ein Gin, der die eigene Region mit all ihren Highlights widerspiegelt und bei dem die Qualität im Vordergrund steht. Für die Infusion im Gin werden ausschließlich die hochwertigsten Spät- und Auslese-Trauben der großen Lage Saarburger Rausch verwendet. Hocharomatische Kräuter und Früchte des Saargebiets aus eigenem Anbau und der Region runden das Geschmacksbild ab. Ferdinand’s Saar Dry Gin vereint das Beste einer wunderschönen Region.

Wie würde ein perfekter Gin Tonic von Ihnen serviert werden?

Mit Birnenscheibe, Zitronenzeste und Zitronenthymian.

Gin, Wacholder, Saar, Saarland, Riesling, Wein, Brennerei, Weingut



Bis bald!





Freundlicherweise wurde mir der Gin für die Verkostung von Ferdinand's Saar Dry Gin kostenlos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank. 
Bilder: © Ferdinand's Saar Dry Gin & VOLLE LOTTE
Mittwoch, 23. Dezember 2015

Echter Schweizer Käsefondue mit Weinempfehlung

Wer hat's erfunden? - DIE SCHWEIZER!

Bevor ich Ärger bekomme mit den Schweizern, habe ich lieber gleich einen gefoltert gefragt.

Es ist schon über ein Jahr her als wir ein paar Tage in der Schweiz unterwegs waren. Dabei haben wir nicht nur die tolle Landschaft und Zürich genossen, sondern es uns auch kulinarisch gut gehen lassen. Der absolute Knaller war eine Einladung bei echten Schweizer zum Käsefondue. Echte Schweizer, wie das klingt! Also ich meine in der Schweiz geboren und nicht zugezogen. Ich hoffe Ihr versteht was ich meine.

Weisswein, Schweiz, Weihnachten, Silvester

Käsefondue - das Schweizer Nationalgericht! Ein Inbegriff von Gemütlichkeit und Geselligkeit. Einst ein Arme-Leute-Essen kann man sich heute keine Skihütte ohne vorstellen. Es ist ein "Wir sind Freunde oder Familie"-Essen, da man sicherlich nicht mit Fremden im gleichen Topf rühren bzw. Essen möchte.

FIGUGEGL klinkt schweizerdeutsch und ist es auch. In den 50er Jahren war es der Werbeslogan einer Basler Werbeagentur und bedeutet " Fondue isch guet und git e gueti Luune". Gemeinsam mit der Schweizer Käseunion sollte so der Käsekonsum angekurbelt werden und das, was einst ein paar Bergler erfunden hatten, weiter verbreitet werden.

Jede Region hat so sein Geheimrezept, bzw. wählt die Käsesorte dementsprechend aus. Das Appenzeller Fondue besteht nur aus Appenzeller Käse, Fondue Savoyarde basiert auf Emmentaler, Comté und Beaufort, Fondue Fribourgeoise aus der Käsesorte Freiburger Vacherin bestehend  aus zwei oder drei unterschiedliche Reifegrade. Die Genfer mischen 2/3 Greyerzer mit 1/3 Raclette-Käse und in Basel nimmt man zu gleichen Teilen Greyerzer, Vacherin und Appenzeller. Das mir vermittelte Rezept ist «moitié-moitié» und steht für "halb-halb". Verwendet habe ich Gryère Käse und Appenzeller. 

Neben den Zutaten benötigt man noch einen speziellen Topf aus Keramik, ein Stövchen und ein Brenner. Den Topf bekommt man zu den meisten Fondue-Sets als Zubehör dazu.

Schweizer Käsefondue
Weisswein, Schweiz, Weihnachten, Silvester

Zutaten für 2 Personen:
1 Knoblauchzehe * 200 ml Weisswein, trocken * 2 TL Zitronensaft * 200 gr Gryère Käse, gerieben * 200 gr Appenzeller Käse, gerieben * 1 gestrichenen TL Maisstärke * 1 Schnapsglas Kirschwasser * frische Muskatnuss * Pfeffer * Brot

Das Brot in Würfel schneiden und bei Seite stellen.

Knoblauchzehe schälen und das Caquelon innen damit einreiben. Weißwein und Zitronensaft in den Caquelon füllen, leicht erwärmen und beide Käsesorten einstreuen.

Unter ständigem Rühren (am besten eine Acht rühren) langsam aufkochen lassen. Die Maisstärke im Kirschwasser auflösen und zum Käse geben. Solange weiter rühren bis die Käsemasse sich gebunden hat und sämig ist. Mit Muskatnuss und Pfeffer abschmecken.

Den Caquelon auf den Kocher mit Spiritus oder Brennpaste gefüllt stellen und die Flamme so einstellen, das der Käse weiter köchelt.

Brotwürfel auf die Gabel spiessen und in den Käse tauchen.

En Guete! 

MEINE WEINEMPFEHLUNG 

Weisswein, Käsefondue, Schweiz, Weihnachten, Silvester

Passende Getränke zum Käsefondue: Weisswein, Schwarztee oder Kirschwasser. Ich beschränke mich heute auf den Wein und kann Euch folgende Empfehlungen geben:

2014er Bäder Grauburgunder, Rheinhessen
Ein Klassiker!
Das junge Winzerpaar aus Rheinhessen macht nur Weine, die ihnen selber Spaß bereiten. Auf gerade mal 6,5 ha Weinberge entstehen auf uralten Porphyrböden unter anderem fruchtige und unkomplizierte Grauburgunder, wohlriechend nach Apfel, Birne und Grapefruit mit angenehmer Säure. Etwas leicht exotisch riecht man die Früchte Ananas und Passionsfrucht. Frisch und süffig ist er und spielt in Kombination mit dem Käsefondue sicherlich nicht die Hauptrolle, sondern rundet das Ganze harmonisch ab.

Kaufpreis ca. 10 €

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2014er Paul Cluver Chardonnay, Südafrika
Ein Chardonnay ist vom Aroma nicht so charakteristisch wie ein Riesling oder Gewürztraminer, dennoch ist er voluminös und körperreich. Er kann wunderbar die Weinberglage wieder spiegeln.
Dieser dichte und würzige Wein aus Südafrika besteht aus 100% Chardonnay. Es mischt sich Akazienhonig mit Birne, Zitrusfrüchte und Nüsse. Die Säure wunderbar abgestimmt und die spürbare Mineralität runden es perfekt ab. Zusammen mit der Würze des Appenzellers und Gryère Käse erreicht man hier ein Einklang.

Kaufpreis ca. 17 €

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2014er Elena Wach Gewürztraminer, Italien
Ein charakterstarker und terroirgeprägter Wein! Ich war etwas skeptisch, ob er nicht zu dominant wirkt.
Die Rebsorte Gewürztraminer kommt namentlich aus der Südtiroler Gemeinde Tramin. Dieser Wein der Winzerin Elena Wach besteht aus 100% Gewürztraminer. Typisch für Gewürztraminer ist die strohgelbe Farbe beim Einschenken im Glas. In der Nase wird der blumige Duft nach Rosen spürbar, es mischen sich die Gewürze Muskat und Nelke mit ein und die Früchte Aprikose und Litschi sind dezent wahrnehmbar. Angenehm trocken, würzig, langanhaltend und frisch übertrumpft dieser Wein perfekt das Käsefondue.

Kaufpreis ca. 15 €

Weisswein, Käsefondue, Schweiz, Weihnachten, Silvester

Ich habe noch weitere Weissweine dazu probiert (ja von Rotwein würde ich jetzt eher abraten) und dabei festgestellt, dass einiges gut zusammen mit dem Käsefondue harmoniert, jedoch kann zuviel Säure eher störend wirken. Aber wie es sich mit dem Wein verhält, letztendlich siegt immer der eigene Geschmack.

ICH WÜNSCHE EUCH EIN GESEGNETES UND GENUSSVOLLES WEIHNACHTSFEST!

Bis bald!





Vielen Dank an Weinversand Ludwig von Kapff und Zwilling für die Unterstützung und an die Schweizer Valérie und Jürg für das Rezept!
Samstag, 19. Dezember 2015

Citronelli aus Bella Italia [Plätzchenduft]

Jetzt wird es wirklich eng auf meinem Plätzchenteller. Gestern sind ja die Basler Leckerli dazu gekommen, aber ein kleines bisschen Platz hatte ich noch. 

Ich liiiiieeebbbeee ja Hildaplätzchen, aber die "durfte" ich ja dieses Jahr nicht backen. Aber es war schon klar das irgendwas mit Frucht auf den Teller musste. Also warum nicht was mit einer Zitronencreme, also Lemon Curd? Aus Zeitmangel habe ich die fertig gekauft, aber man kann sie gerne auch selber machen. 

Übrigens habe ich das Rezept in der Zeitschrift Speisen + Reisen gefunden. Ursprünglich stammt es aus diesem Weihnachtsplätzchen* Backbuch von Angelika Schwalber. Ich mag diese Zeitschrift unheimlich gerne, da es alles was ich mag kombiniert. Genuss pur mit tolle Reiseberichte! Da will man sofort den Koffer packen und an den Flughafen fahren. (Das ist meine persönliche Meinung, der Verlag weiss von meiner Empfehlung nichts) 

Citronelli

Italien, backen, Plätzchen, Weihnachtsbäckerei, einfach, xmas, Lemon Curd

Zutaten (ca. 30 Stück)
180 gr Dinkelmehl * 80 gr Butter, weich * 70 gr Puderzucker * 1/2 TL Vanille gemahlen * eine Bio-Zitrone * Salz * 1 Ei * 100 gr Lemon Curd * Puderzucker zum Bestäuben

Die Zitrone waschen, trocknen und die Schale mit einer Reibe abreiben.

Dinkelmehl, Butter, Puderzucker, Vanille, Ei, eine Prise Salz und den Zitronenabrieb in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie einwickeln. Im Kühlschrank über Nacht kühl stellen.

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Den Backofen auf 170 Grad vorheizen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Teig aus den Kühlschrank holen. Kleine Portionen vom Teig abnehmen und mit den Händen kleine Zitronen formen. Auf das Backblech legen und mit dem Stiel eines Kochlöffels eine kleine Vertiefung in die Mitte formen. Mit etwas Lemon Curd füllen.

Im Backofen 15 Minuten backen. Noch warm mit Puderzucker bestäuben und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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Mein Plätzchenteller 2015 
So der Teller ist voll! Und eigentlich wollte ich dieses Jahr gar keine Plätzchen backen. Hat prima funktioniert und die Vielfalt findet Ihr hier:

Herzige Honigkuchen
Fruchtige und Nussige Lebkuchenstreifen
Schokoladige Schneebälle
Kokos-Limetten-Stäbchen
Basler Leckerli
    *Affiliate-Link
Bis bald!







Freitag, 18. Dezember 2015

Echte Basler Leckerli [Plätzchenduft]

…oder auch Basler Läckerli genannt. 

Wir haben ja früher gerade mal 80 Kilometer von Basel entfernt gewohnt. Ich kann mich noch sehr gut an eine Konditorei erinnern, die nicht nur diese Läckerli hatten, sondern auch sogenannte Rosenblätter. Leider kann ich Euch den Namen dieser Konditorei nicht mehr sagen. 

Dieses lebkuchenartige Gebäck hat eine sehr lange Tradition in der Schweiz und wurde nach der gleichnamigen Stadt Basel genannt. Stimmt es was man so liest, so geht es bis zum 17. Jahrhundert zurück. Der Teig ist etwas schwer zu verarbeiten, aber die Muskelkraft lohnt sich auf jeden Fall. 

Also wer eine Alternative zu den klassischen Lebkuchen sucht, sollte diese Leckerlis probieren.

Basler Leckerli 

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Zutaten (ca. 50 Stück)

380 gr Honig * 120 gr Vollrohrzucker * 6 EL Rum * 2 Bio-Zitronen * 380 gr Dinkelmehl * 1 Päckchen Weinsteinbackpulver * 1,5 TL Zimt, gemahlen * ½ TL Nelke, gemahlen * 100 gr Zitronat * 100 gr Orangeat * 100 gr geschälte Mandeln * 200 gr Puderzucker  

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. 

Den Honig und Zucker in einem Topf auf dem Herd unter ständigem Rühren erwärmen. Der Zucker sollte sich komplett auflösen. Den Rum unterrühren.

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Die Zitronen mit heißem Wasser gründlich abspülen, trocken reiben und mit einer Reibe die Schale fein abreiben. Dinkelmehl, Weinsteinbackpulver, Zimt, Nelke, Zitronenabrieb, Zitronat und Orangeat mit einander mischen. Die Honig-Zucker-Rum-Mischung dazugeben und mit Hilfe der Küchenmaschine zu einem Teig verkneten. Den Teig sofort auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und im Backofen 20 Minuten backen.

Eine Zitrone halbieren und auspressen. Den Saft zusammen mit dem Puderzucker in einer Schüssel gut verrühren. Den Kuchen direkt nach dem Backen damit bestreichen, in Quadrate schneiden und auf jedes Stück eine Mandel auf den Guss legen. Gut abkühlen und trocknen lassen. 

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Morgen gibt es Citronellis.

Bis bald!


Donnerstag, 17. Dezember 2015

Kokos-Limetten-Stäbchen [Plätzchenduft]

Gestern ja bereits angekündigt und schon ein bisschen erklärt. Ich meine die Sache mit den Makronen

Ansicht sind das nämlich auch Makronen, nur eben ohne Oblaten und auch nicht rund. Der süss-saure Teig wird auf einem Backblech in Stangen gespritzt. Am besten geht das mit einem Spritzbeutel. Ehrlich gesagt nehme ich dafür immer so Einweg-Spritzbeutel. Alles andere finde ich eine zu grosse Sauerei und hygienisch mag das auch nicht wirklich sein. 

Nach dem Backen werden die Stangen einfach nur noch in kleine mundgerechte Stäbchen geschnitten und etwas glasiert. 

Wer mag kann anstatt der Zucker-Limetten-Glasur die Stäbchen auch in dunkle Schokoladenglasur tauchen.  

Kokos-Limetten-Stäbchen 

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Zutaten (ca. 30 Stück)

2 Bio-Limetten * 200 gr Kokosraspeln * 150 gr Vollrohrzucker * Salz * 4 Eiweiß * 4 El Wasser * 100 gr Puderzucker

Die Limetten unter heißem Wasser gründlich abspülen, trocken reiben und mit einer Reibe die Schale fein abreiben. Die Limetten halbieren und den Saft in eine Schüssel auspressen.

Den Backofen auf 170 Grad vorheizen. 

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Die Kokosraspeln, Vollrohrzucker, eine Prise Salz, Eiweiß, Wasser in ein Topf geben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen. Den Limettenabrieb unterrühren und noch warm in einen Einweg-Spritzbeutel füllen. Die Spitze abschneiden und ca. 30 cm lange Stangen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen. Im Backofen 15 Minuten goldbraun backen. Auf dem Blech abkühlen lassen.

Den Puderzucker mit 3 TL Limetten gut verrühren. Die abgekühlten Stangen in ca. 5cm Stücke abschneiden und jeweils beide Enden in den Guss tauchen. Auf einem Gitter trocknen lassen.

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Morgen gibt es ein Traditionsgebäck aus Basel.

Bis bald!


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