VOLLE LOTTE | Food, Wine and Travel Volle Lotte: Kaki was? Oder wohin mit den restlichen Weihnachtsplätzen?

Montag, 4. Januar 2016

Kaki was? Oder wohin mit den restlichen Weihnachtsplätzen?

Montag – erster Arbeitstag im Jahr 2016. 

Ich lese, höre und sehe nur noch gesundes. Muss ich da jetzt mit machen? Superfood essen, detoxen, Kalorien oder irgendwelche Punkte zählen, mich im Fitnessstudio anmelden, Sportklamotten kaufen, so tun als ob? 

NEE, muss ich nicht! Nur weil Januar ist, pfff! Nö, ich hab da ganz andere Probleme. 

Dezember 2015: Nach dem ich den innerlichen Schweinhund besiegt habe, stand ich in meiner Küche und hab Weihnachtsplätzchen gebacken. Dazu holte ich die Keksdosen aus dem Vorratsraum. Doch Mist was war das? Verdammt ich hatte die Plätzchen aus dem Vorjahr vergessen! Leider ungenießbar, sonst hätte ich mir das Backen doch sparen können.

Januar 2016: Ich habe immer noch Plätzchen in meiner Dose. Da ich und meine Familie wirklich keine mehr essen wollen und gegen eine Entsorgung sind, muss eine Resteverwertung her. Da fällt mein Blick auf meine Obstschale…

Dort schlummern rot-orangene Früchte mit einer glatten und glänzende Schale, das Fruchtfleisch ist weich und gelee-ig. Die Rede ist von KAKI oder auch Sharonfrucht oder Persimone genannt. Mitgebracht hatte die meine Mutter aus Portugal. Hier sind die süß-fruchtige Kakis im Obstladen, Markt und im gutsortierten Supermarkt erhältlich. Die Früchte sind meistens unreif und noch sehr fest. Nach einigen Tagen in der Obstschale sollte sie nachgereift sein. Reife Früchte erkennt man an der Festigkeit. Mit etwas Druck sollte die Festigkeit einer Tomate gleichen. Vor dem Verzehr müssen die vier harten Blätter am Stielansatz entfernt werden. Eine reife Frucht kann roh mit Schale gegessen werden. Die meisten löffeln die Frucht wie eine Kiwi aus. Geschmacklich denkt man an Mirabelle und Honigmelone mit etwas Vanille. Verarbeitet werden kann es in Obstsalate, Desserts, Kuchen, Marmelade, Chutney, in herzhafte Gerichte oder einfach nur in Alkohol z.B. Portwein eingelegt. Und jetzt kommt doch noch das Gesunde: die Frucht hat viele Vitaminen und ganz wenig Kalorien!   

Ehrlich gesagt kenne ich die Frucht, verwende sie aber nicht. Jetzt war ich aber im Zugzwang. Also gibt es doppelte „Resteverwertung“ in Form eines Desserts. Ich weiß Weihnachten ist ja bereits vorbei, jedoch kann man nicht rechtzeitig genug mit der Vorbereitung des nächsten Weihnachtsfestes beginnen. 


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Kaki-Keks-Dessert im Glas

ZUTATEN für 2 Personen:
50 gr Kekse * 1 Bio Zitrone * 2 reife Kakis * 150 gr Quark * 200 gr Naturjoghurt * 1 TL gemahlene Vanille * 2 EL Vollrohrzucker * 2 Weckgläser

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Als Kekse habe ich meine restliche Basler Leckerli verwendet. Geeignet sind Spekulatius, Lebkuchen oder auch Butterkekse, Löffelbiskuit, Amaretti, wenn es mal keine Weihnachtsplätzchen sein sollen.

Die Zitrone heiß abspülen und die Schale dünn abschneiden. Den Saft der Zitrone auspressen.

Die Kakis von dem Stielansatz entfernen und schälen. Eine Scheibe der Frucht abschneiden und beiseite legen. Das Fruchtfleisch würfeln und mit der Zitronenschale und –saft in einen Topf auf dem Herd aufkochen. Etwa 5 Minuten leicht weiterkochen lassen, abkühlen lassen und die Zitronenschale entfernen.

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In einer Schüssel den Quark, Joghurt, gemahlene Vanille und Joghurt verrühren. Die Kekse klein schneiden oder mit einem Blitzhacker zerbröseln. Natürlich kann man die Kekse auch in einem Gefrierbeutel verschließen und mit einer Teigrolle so lange darüber rollen, bis die gewünschte Größe erreicht wurde.

Nun abwechselnd Quarkmischung, Kaki-Kompott und Keksbrösel in den zwei Weckgläser schichten. Zuletzt die Fruchtscheibe vierteln und damit die Gläser dekorieren.

So und nun will ich es wissen! Wer hat auch noch Weihnachtsplätzchen übrig?

Bis bald!


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