VOLLE LOTTE | Food, Wine and Travel Volle Lotte: Moin, Moin - Endlich HAMBURG! (Teil 3)

Sonntag, 11. Mai 2014

Moin, Moin - Endlich HAMBURG! (Teil 3)

Ach schon mein letzter Blogpost zu meiner 1. Reise nach Hamburg und es wird noch mal ein straffes Programm werden.

Solltet Ihr TEIL 1 und TEIL 2 verpasst haben, so ist es noch mal für Euch verlinkt.

Donnerstag - Tag 4 (Alster / Altona / Ottensen)
Warum das Angenehme nicht mit dem nützlichen verbinden? Wir brauchten noch eine Kleinigkeit für eine Gastfamilie und so machten wir uns auf dem Weg ins MUTTERLAND‎, plant genügend Zeit ein, da es viel zu entdecken gibt. Wer hier nicht fündig wird, sorry, dem kann ich leider nichts anderes empfehlen:


 

Nach unserem Einkauf machten wir uns auf dem Weg zum Jungfernstieg, schauten uns das Rathaus und die Alsterarkaden an, schlenderten durch das ALSTERHAUS‎, weiter zum Gänsemarkt.
 

Mittagstisch war gedeckt bei HEJ PAPA - hier gibt es täglich wechselnde Mittagskarte, das ab morgens in der offenen Küche gekocht wird. Selbstgebackenes findet man ebenfalls immer auf der Theke plaziert, auch vegan. Solltet Ihr eine Lokation zum Frühstücken suchen, so seid Ihr hier genau richtig.


Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg nach Altona, genauer gesagt ALTONAER BALKON und überblickten einen großen Teil des Hafens von dort.


Kennt Ihr Bonsche? Ei in Hamburg heißen so die Bonbons... In Ottensen gibt es den BONSCHELADEN und von Dienstag bis Freitag kann man jeden Tag um 16.15 Uhr bei der Produktion zuschauen. Wir machten uns auf den Weg dorthin....

 
 
 
Faziniert oder? Viel Muskelarbeit und Geschick ist erforderlich bis so ein Bonsche hergestellt ist.

Auf dem Weg zurück zum Bahnhof hielten wir noch im KOCHHAUS - hier wird sich dem Selberkochen gewidmet und die Lebensmitteln sind nicht mehr nach Warengruppen sortiert sondern nach Rezepte. Schaut auf der Homepage nach, mittlerweile gibt es in einigen anderen Städten den Laden auch.

Meine Entdeckung des Tages haben wir unserem Kaffeedurst zu verdanken. Angelockt durch die schöne Fassade und Bestuhlung draussen, sind wir bei ....


eingekehrt. Kennt Ihr das Gefühl sich sofort heimisch zu fühlen, obwohl Ihr einen Laden zum ersten Mal betretet? Uns ging es hier so.... Mensch und die Mitarbeiterin hinter der Theke (die ich übrigens als Ladenbesitzerin gesehen habe (Insider: MACH ES) hat mich sofort in ihr Bann gezogen. Sympathie pur - sag ich nur! Ach und so nebenbei, der von uns getestete Kaffee, Tee und Kuchen (im Sortiment auch vegan) war klasse! Solltet Ihr jemals in der Nähe sein, dann schaut unbedingt bei MIKKELS vorbei.


Wir mögen ja gerne Lokationen, die eine Geschichte haben. So ist es nicht verwunderlich das wir uns zum Abendessen die  OBERHAFENKANTINE ausgesucht hatten.
 



Es empfiehlt sich hier einen Tisch zu reservieren.  Erbaut im Jahr 1927 überstand das Gebäude den Krieg, jedoch kämpft es immer wieder mit Sturmfluten und Unterspülungen, die mittlerweile das Gebäude in eine Schräglage gebracht hat. Im Mai 1997, kurz nach dem Tod der Wirtin Anita, wurde das Gebäude vom Ordnungsamt geschlossen und schien jetzt nur noch auf seinen Abriss zu warten. Die Stadt Hamburg setzte 2000 die Oberhafenkantine unter Denkmalschutz und zwei Jahre später erwarb Klausmartin Kretschmer die Kantine. Im Jahr 2005 wurde mit einer aufwendigen Sanierung begonnen und im April 2006 eröffnete, geleitet von Christa Mälzer, Mutter des TV-Kochs Tim Mälzer, die Oberhafenkantine nach vielen Jahren des Ruhens. Bei der Sanierung wurde sehr darauf geachtet alles wie es war wieder herzustellen. Ein Orkan im Jahr 2007 beschädigte das Gebäude erneut, so daß wieder aufwendig saniert werden musste und dieses Jahr im Januar während des Orkantiefs Xaver stieg der Hochwasserpegel bedrohlich und bewirkte so erneut schwere Beschädigungen am Gebäude. Zurzeit findet das Restaurantbetrieb im benachbarten Brandshof, ein altes Kontorhaus, statt. Die Speisekarte ist vielzeitig, regional und sicherlich nicht langweilig. Getestet und für gut empfunden  wurden von uns die Hamburger Weißwurst nach Hausrezept (Kalb, Schwein & Hering) mit Kartoffelsalat und Oberhafener Knusperfladen mit Ziegenkäse und Birne. Eine kleine feine Weinkarte rundet das ganze ab.  
 
Donnerstag - Tag 5 (Elbstrand - Hamburg total)

Unseren letzten Urlaubstag starteten wir erneut am Bahnhof von Altona, da am gestrigen Tag keine Zeit mehr übrig war für ein paar Shop-Besichtigungen. So stöberten wir im DER KAUFMANNSLADEN und im HAMBURGS KLEINSTEM KAUFHAUS und entdeckten auf dem Rückweg ADELE & CLODWIG, wo es schöne Dinge zum Dekorieren gibt aber auch der Gaumen kommt hier in den Genuß.
Den restlichen Tag waren wir mit dem stadtRAD unterwegs. Im Schanzenviertel schauten wir bei  WOHNGESCHWISTERCHEN vorbei, nicht weit vom Hauptgeschäft entfernt findet man hier alles für Frau und Kind.  Wir ließen die ROTE FLORA rechts liegen und gönnten uns ein Eis bei EIS SCHMIDT.


Radelnd ging es weiter am Park PLANTEN UND BLOMEN vorbei in den Grindelhof zu  SALON WECHSEL DICH. Kleine Stärkung zu Mittag – probiert unbedingt die Waffeln – bestaunten wir das Mobiliar und die Dekoration. Einen gewissen Charme hat der Laden, da egal ob Tische, Stühle, Teller, Tassen, Vasen, etc. alles kann käuflich erworben werden.



Die große Tour mit dem Rad brachte uns wieder zu den Landungsbrücken. Von dort aus radelten wir die St. Pauli Hafenstrasse entlang, weiter zur Große Elbstraße vorbei an der  FISCHAUKTIONSHALLE,  STILWERK - umgebaute Malzfabrik mit über 28 Shops aus den Bereich Einrichtung und Wohnaccessoires, Sushi Restaurant HENSSLER & HENSSLER, FISCHMARKT, HABITAT OUTLETAUKTIONSHAUS LAURITZ zu  DOCKLAND. Erklimmt die paar Stufen hoch, die Aussicht lohnt sich wirklich und das für lau. 
 

 


 
Über die Elbchausee sind wir dann weiter bis zum ELBSTRAND geradelt und nach einer kurzen Pause weiter zur TEUFELSBRÜCKE. Eine unheimlich schöne Strecke die teilweise aber nur ohne Fahrrad gemacht werden kann.



Zum Abendessen wählten wir eine Art Imbiss, bzw. Bistro im Herzen von Altona die TEUFELSKÜCHE. Hier wird Allerlei aus der ganzen Welt gekocht. Bestellt wird an der Theke, Getränke nimmt man aus dem Kühlschrank selber raus, das Essen wird gebracht und bezahlt wird am Schluss wieder an der Theke. Hier bekommt wirklich leckeres, außergewöhnliches und feines Essen serviert in einer wuseliger Atmosphäre und wer mag schaut dem Koch beim Fertigen der Gerichte zu.
 
Mein Fazit zu HAMBURG - JA ich komme auf jeden Fall wieder und NEIN es wird keine weitere 40 Jahre dauern!!!

Alla, machs gud!



Kommentare:

  1. Das mikkels Team bedankt sich sehr sehr herzlich für die netten Worte..das motiviert uns sehr und wir backen fleissig weiter..Scones, Brioches..Wallnusswecken und unsere kleinen Küchlein..DANKE und Ahoi aus Ottensen

    AntwortenLöschen
  2. Vielen Dank auch vom Bonscheladen. Bis zum nächsten Mal in Hamburg.

    AntwortenLöschen
  3. Hi, welche Sorte Bonsche ist der hier gezeigte? Hab ich im Bonscheladen noch gar nicht gesehen/ oder ihn übersehen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo,
      das ist die Sorte "Maracuja" gewesen.
      LG Volle Lotte

      Löschen
  4. Mmmh, lecker, Maracuja. Da muss ich gleich mal im Onlineshop gucken ob es den aktuell noch gibt. :D

    AntwortenLöschen

Vielen Dank für Deine Nachricht.

Hinweis;
Ich behalte mir vor Spam, Beleidigungen und Blablabla ohne Vorwahnung zu löschen.

Hier schau ich gerne vorbei:

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...