Sonntag, 22. März 2015

Traditionelles Mandelgebäck aus der Toskana - CANTUCCINI

Es fühlt sich warm an. Die Sonne scheint mir ins Gesicht, ein schöner sonniger Frühlingstag. Es ist Mittagszeit. Ich sitze vor einer Trattoria in Florenz und warte auf mein Dessert. Typisch und traditionell serviert der Kellner Cantuccini, oder auch Biscotti di Prato genannt, mit einem Gläschen Vin Santo. Ich nehme den Cantuccini und tauche es in den italienischen Dessertwein und träume weiter vor mich hin.

Das zweimal gebackene und längsaufgeschnittene Mandelgebäck gehört zu der Toskana wie der schiefe Turm von Pisa.

Hier bei uns tauchen wir den Cantuccini nicht in Wein sondern meistens in einen schaumigen Cappuccino oder einen kräftigen Espresso. Übrigens die Italiener trinken den Cappuccino nur zum Frühstück, tagsüber wird ein Espresso bestellt.

Toskana, Florenz, Cantuccini, Italien, Vin Santo, Espresso, Mandelgebäck, Biscotti di Prato

Diese feine, knusprige Köstlichkeit ist einfach herzustellen und lässt sich prima auf Vorrat backen.

Cantuccini  
Zutaten:

200 gr abgezogene Mandeln * 250 gr Dinkelmehl * 180 gr Vollrohrzucker * 1 TL Weinsteinbackpulver * 1 TL gemahlene Vanille * 1/2 Flasche Bittermandelöl * 1 Prise Salz * 25 gr zimmerwarme Butter * 2 Bio-Eier

Toskana, Florenz, Cantuccini, Italien, Vin Santo, Espresso, Mandelgebäck, Biscotti di Prato

Alle Zutaten ausser die Mandeln in eine Schüssel geben und mit Hilfe der Küchenmaschine zu einem Knetteig verarbeiten. Die Mandeln unterheben. Mit etwas Mehl zu einer Kugel formen, in Frischaltefolie einpacken und ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Den Teig ein 6 Teile schneiden und aus jedem Teil eine lange Rolle formen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Teigrollen darauf legen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad 15 Minuten vorbacken.

Nach der Backzeit schräg in Scheiben abschneiden und komplett abkühlen lassen. Die Teigstücke mit einer Schnittfläche auf das Backblech legen und weitere 10 Minuten bei 200 Grad goldbraun rösten.

Die Cantuccini abkühlen lassen und in einer geschlossenen Blechdose aufbewahren.

Toskana, Florenz, Cantuccini, Italien, Vin Santo, Espresso, Mandelgebäck, Biscotti di Prato

Ich kann es kaum erwarten das es endlich Frühling wird und ich meinen Kaffee in der Sonne genießen kann. Wie ist es bei Euch? Was vermisst Ihr?

Alla, machs gud!


Samstag, 21. März 2015

Aus dem Suppentopf: Kohlrabicremesuppe

Eine einfache Gemüsepflanze.

Kann vielseitig verwendet werden. Auch als Rohkost sehr lecker. Junge Blätter sollte man aufheben.

Äh von was ich rede?

K-O-H-L-R-A-B-I


Es gibt so Tage da hat man kaum Zeit. Es muss schnell gehen. Schmackhaft und gesund sollte es dennoch sein. Da sind Suppen immer eine gute Alternative.

Kohlrabicremesuppe


Zutaten für 4 Personen: 

3 Kohlrabi mit Blätter * 5 El Olivenöl * 1 Zwiebel * 1 Knoblauchzehe * 1l Gemüsebrühe * Salz * Pfeffer * frische Muskatnuss * 200 ml Sojacreme (* ein paar Scheiben Bacon)

Von den Kohlrabi die jungen Blätter abmachen und auf die Seite legen. Restliche Stiele abschneiden, schälen und in Würfel schneiden.

Die Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und kleine schneiden.


1 El Olivenöl in einem Topf erhitzen. Die gewürfelte Zwiebel und Knoblauchzehe darin goldbraun anbraten. Die gewürfelte Kohlrabi dazugeben und mit Gemüsebrühe ablöschen. Etwa 20 Minuten bei mittlere Hitze kochen lassen.

Wasser in einem Topf erhitzen und die junge Blätter darin kurz blanchieren.

Kohlrabi nach der Kochzeit mit einem Pürierstab pürieren. Mit Salz, Pfeffer und frischer Muskatnuss würzen. Die Sojacreme dazugeben und erneut mit dem Pürierstab schaumig schlagen.

Die Suppe auf vier tiefe Teller verteilen und mit den blanchierten Kohlrabiblätter und je 1 El Olivenöl garnieren.

In dieser Variante ist die Suppe vegan, vegetarisch und auch noch Low Carb.


Eine Alternative wäre die Beigabe von Bacon. Ich brate den Bacon nicht in der Pfanne sondern in der Mikrowelle. Dazu lege ich Küchenpapier auf einen Teller und verteile darauf einzeln die Baconscheiben. In der Mikrowelle bei 600 Watt ca. 3 Minuten knusprig braten.

Alla, machs gud!


Dienstag, 17. März 2015

Es hat mich erschlagen!

Auf keiner Messe ist es so einfach von einem Land zum anderen zu reisen. Selbst Kontinente erreicht man in wenigen Schritten.

Ich war das erste Mal auf der ProWein in Düsseldorf unterwegs und mich hat es wirklich erschlagen.  Es ist ja nicht so, das ich mittlerweile messeerprobt bin und vorher immer einen genauen für mich abgestimmten Ausstellerplan erstelle. Aber was mich hier erwartete, habe ich total unterschätzt.


In insgesamt 9 Hallen standen über 4.830 Aussteller aus 47 Ländern. Weine aus Europa, Afrika, Nordamerika, Südamerika, Asien und Ozeanien warteten auf über 49.000 Fachbesucher aus 110 Ländern.

Und ich mittendrin!

Anfahrt war am Vortag der Messe. Bereits da fanden verschiedene Events, unter den Namen ProWein goes City, statt. Ich schaute nachmittags im Restaurant Klee's bei Pure & Wild - Neuseeland vorbei, in welcher in zwei Winewalks unter der Leitung von Master of Wine Caro Maurer und Weinblogger Dirk Würtz spannende und sehr unterschiedliche Weine aus verschiedenen Regionen Neuseelands verkostet wurden. Die beiden hatten einiges zu berichten und ich bedaure es sehr, das bedingt durch rücksichtslose laute Unterhaltung der Besucher, es mir kaum möglich war, den Beiden zu folgen.



Ein schöner Abschluss fand der Tag bei der Bring your own bottle Party der Facebook-Gruppe "Hauptsache Wein" im Restaurant und Weinbar D'VINE. Es fühlte sich wie ein Klassentreffen an, nur das die meisten sich bisher noch nie gesehen haben. Es war eine tolle Location mit feinen Weinen und unheimlich tolle Gespräche, die gerne beim Gruppentreffen im Mai wiederholt werden darf.


Der nächste Tag, Punkt neun Uhr morgens, startete ich meinen Rundgang in der Halle 10 auf der ProWein. Diese Halle teilten sich die Länder Portugal und Spanien. Ich nutzte die Gelegenheit meiner Heimat näher zu kommen. Ich lauschte der Eröffnungsreden des Präsidenten des portugiesischen Instituts für Weinbau und Wein Frederico Falcão und dem portugiesischem Außenminister Rui Machete zu, besuchte den Vortrag und die Verkostung "Terroirweine aus Bairrada" mit Christina Fischer, schlenderte über die unterschiedliche Stände von WINES OF PORTUGAL und verkostete einige mir bis dahin unbekannte Köstlichkeiten. 




Mir ist bewusst das Portugal bisher den Image von mittelmäßigen Weinen hatte, jedoch stammen heute einige der besten Weine der Welt aus diesem kleinen Land der iberischen Halbinsel. Man sollte nicht unterschätzen was das Klima, die Böden, die 250 zugelassenen Rebsorten und die Winzer vorzuzeigen haben. Es sind oft keine typische Weine, sie sind individuell und daher sehr spannend. Ja ich finde man sollte sich darauf einlassen.

Mit etwas schweren Herzen wechselte ich die Halle nach Deutschland. Ich hatte mich verabredet mit Kerstin am Stand der Junge Südpfalz, genauer gesagt bei Christian vom Weingut Brendel. Im letzten Jahr hat Kerstin zusammen mit Christian den love affair with… Rosé auf den Markt gebracht. Leider kam ich nicht in den Genuss ein Tröpfchen davon zu verkosten. Nun hatte ich die Gelegenheit die diesjährige Serie, bestehend aus einem Weißburgunder, Riesling und Rosé, zu probieren und kann nur sagen: KNALLER! Es fängt beim liebevollen Etikett mit Kochideen an, die Handschrift da drauf, das einfache doch stimmige und hört bei den wohlschmeckende Weine auf. Ihr solltet auf jeden Fall Kerstins Blog my cooking love affair weiterhin verfolgen, denn ich bin mir sicher, das diese kleine Serie schnell Liebhaber finden werden.


Für gute außergewöhnliche Weine bedarf es auch an besondere Gläser. Dazu eignen sich bestimmt die Gläser aus der neuen Serie SUPERLEGGERO von Riedel. Diese handgefertigte und mundgeblasenen Sommeliergläser sind, wie ihr Namen schon verraten, super leicht. Die schlankere Optik wurde durch die Veränderung der Stielhöhe erreicht. Erhältlich sind diese Gläser aus der Glasmanufaktur in Kufstein, Tirol in zehn verschiedene Größen. Es sind wunderbare Gläser, die sich in der Hand und am Mund perfekt anfühlen und jeden Weingenuss sicherlich erhöhen.

Ich wechselte für einen kurzen Moment die Halle, um in Halle 12, übrigens sind hier auch die Spirituose zu finden, bei einer Rosé-Verkostung am Stand von Vranken-Pommery teilzunehmen. Der Anfang machte ein leicht, fruchtiger Château La Gordonne Vérité du Terroir Rosé aus der Provence, über zu den aus reifen Grenoche Noir bestehenden La Chapelle Gordonne Rosé wohlschmeckend nach Himbeere und Erdbeere, bis hin zum prickelnden, frischen nach Brioche schmeckendem Champagner Pommery Rosé Apanage. Durch die Verkostung führte Markus Del Monego Master of Wine und Sommelierweltmeister 1998.

Zum Ende meines Messetages schaute ich noch kurz bei einigen mir bekannte deutsche Weingüter vorbei, probierte ein paar 2014 Fassproben und ließ mich einfach treiben.

Ich habe das Gefühl nur einen Bruchteil mitbekommen zu haben und ich habe festgestellt, das man nur bis zu einer gewissen Grenze in der Lage ist, Weine zu verkosten.

Eines steht jetzt schon fest: Hier will ich nächstes Jahr wieder hin!

Alla, machs gud!


Sonntag, 15. März 2015

Werbung

Regionale Feinkost mit viel Liebe verpackt

Ja ich weiß, bitte nicht noch eine Kiste.

Jedoch gibt es hier Unterschiede zu anderen Anbieter. Der Gründer und Geschäftsführer von Foodvibes, Gordian Madsen, nennt hier die Regionalität. Die erlesene Produkten kommen von deutsche Manufakturen und sind weitestgehend mit dem Bio-Siegel ausgezeichnet. Für das Start-up Unternehmen aus Hamburg ist der persönliche Kontakt zu den Produzenten sehr wichtig und wird gerne auch mal Vorort gestärkt. Im Sortiment findet man Gewürze, Öle, Tee, Brotaufstriche, Getränke, Brotbackmischungen, Süßigkeiten, Eingekochtes, Suppen, Saucen, Nudeln, Reis und weitere Köstlichkeiten. Frischware wird momentan noch ausgeschlossen.

Einmal im Monat wird ein kulinarisches Päckchen geschnürt und auf Reise geschickt. Eins davon fand den Weg zu uns.


Die Verpackung schlicht mit liebevolle Details. Gefüllt mit insgesamt sieben Delikatessen und ein Begleitschreiben, in welchem jedes Produkt kurz vorgestellt wird. Ferner bekommt man Tipps für die Verwendung. Eines liebe ich besonders, die Geschichten, welche man auf der Homepage findet. So erfährt man einiges mehr von den Manufakturen.


Wollt Ihr wissen, was in diesem Monat verschickt worden ist?

  • Roggenmischbrot / Brotliebling - eine Backmischung für ein Mischbrot aus Roggen- und Weizenmehl 
  • Mango-Chutney / by Susann - ein fruchtig-süß-scharfes Chutney mit Mango, Ananas und Curry
  • Strauchtomate Aprikose Chili Bio-Suppe / Phunky Monkey - ohne künstliche Aromen, ohne Farb- und Konservierungsstoffe und ohne Stabilisatoren. Die Suppe ist dazu noch vegan, glutenfrei und laktosefrei
  • Hang Curry-Brotaufstrich mit Dattel / Hempwood - süßlicher Geruch, nussiger Geschmack und eine feine Note Dattel
  • Bio-Knoblauchöl mit Salbei / Land Fein Kost Rädel - pikant und mild nach Knoblauch schmeckendes natives Bio-Sonnenblumenöl
  • Crispy-Fruits Himbeere / Mark & Phill - pur, zum Backen, morgens zum Frühstück ins Müsli oder Quark
  • Dark Shoko Shaker / Mister Moustache - Heiße Milch in die Flasche, kräftig schütteln und fertig ist die Trinkschokolade 


Ein bunte Mischung, die teilweise zusammen harmoniert und für einige Geschmackserlebnisse sorgt. Prinzipiell finde ich die Idee sehr spannend und sicherlich geeignet für alle die gerne Produkte von kleinen Manufakturen probieren wollen.

Bestellbar ist diese Box als Geschenk für einen lieben Menschen oder im Monats-Abo für sich selbst.  Dabei wird noch was gutes getan, denn für jede verkaufte Box, wandert ein Euro an regionale Entwicklungsprojekte in Deutschland. So unterstützt Foodvibes nachhaltig den Anbau von in Deutschland produzierten Lebensmitteln.

Auf den Marktplatz besteht ferner noch die Möglichkeit einzelne Produkte zu ordern.


Übrigens kann man die Schoko- und Suppenflasche prima weiter verwenden.

Alla, machs gud!





Freundlicherweise wurde mir diese Genuss-Kiste kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Beitrag wurde von mir selber verfasst und meine Meinung ist die eigene. 

Donnerstag, 12. März 2015

12 von 12 (März 2015) - Mein heutiger Tag

#1 Ich habe darauf keine Lust mehr


#2 Der Frühling klopft an der Tür


#3 Gute Laune Musik von Melissa Etheridge "Like the way I do" weckt Erinnerungen


#4 Es gehört nicht zu meinen Lieblingsaufgaben!


#5 Vorbereitung für die nächsten Reisen...


#6 ... und für die kommende ProWein.


#7 Abendessenvorbereitung


#8 Nun aber raus


#9 Frl S braucht neue Sportschuhe


#10 Eisgekühlt das muss heute sein 


#11 Sehr leidiges Thema....


#12 Gute Nacht


Weitere tolle Beiträge findet Ihr direkt bei Draussen nur Kännchen.

Alla, machs gud!



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